Mariella: A moment of truth - Teil 24
Datum: Dienstag, 27. Juli 2010 @ 20:39:16 Uhr
Thema: Alternate Universe



Autor: Mariella
E-Mail Adresse: curly_sue016@yahoo.de
Titel: A moment of truth
Inhalt: Durch einen Zufall haben sich Buffy und Spike im Internet kennen gelernt. Im Laufe der Zeit werden ihre E – Mails immer intensiver und ehrlicher, während beide versuchten ihr Leben außerhalb des Computers zu meistern. Wie wird es mit ihrer Freundschaft weiter gehen, wenn die beiden zum ersten Mal persönlich aufeinander treffen? Wird Buffy es schaffen über ihren Schatten zu springen und Spike zu erzählen, was sie ihm verschwiegen hat?
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Teil: 24/25
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Buffy/Spike
Kommentar: Weiter geht es mit meiner neuen Story. Wie immer geht jeweils ein Dankeschön an Edgehead, die wieder das schöne Storypic gebastelt hat und an Schnatz, die das Beta lesen übernommen hat.



 

Teil 24

Zwei Tage später saß Buffy auf der niedrigen Mauer, die vor dem Verlagshaus stand in der Tara arbeitete und wartete darauf, dass Spike wieder zurückkam.

Im Gegensatz zu dem sonst üblichen kalifornischen Wetter,war es heute etwas kühler, so dass sie sich vorsichtshalber ihre hellblaue Sommerjacke angezogen hatte.

Ruhelos stand die Blondine wieder auf, nur um sich kurz danach wieder zu setzen. Einfach untätig rumzusitzen lag ihr wirklich nicht. Außerdem wäre heute der Geburtstag von Angel gewesen.

In den Jahren vorher hatte sie gerade an diesem Tag versucht nicht alleine zu sein oder sich durch Arbeit abzulenken.

Angespannt verschränkt Buffy ihren Hände miteinander und hoffte inständig, dass ihr Freund möglichst schnell zurückkam.

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Mit sich zufrieden schloss Spike die Eingangstür hinter sich. Er hatte das Gefühl, dass das Gespräch ganz gut gelaufen war. Wie Tara es vorhergesagt hatte, sollte der Platinblonde über ein bestimmtes Thema schreiben und ihr das nach ihrer Geschäftsreise zum Lesen vorlegen.

Zu seinem Glück sollte er etwas über Musik schreiben, da kannte er sich ja gut aus. Es sah ganz so aus, als würde es endlich wieder besser für ihn laufen.

„Hallo, Liebes“, begrüßte Spike seine Freundin und setzte sich ebenfalls auf die kleine Mauer.

Als er ihre beiden Hände vorsichtig voneinander löste, um stattdessen eine Hand mit seiner eigenen zu verschränken, bemerkte er sofort, dass sie trotz des kühleren Wetters zu schwitzen schien.

Heute morgen war dem jungen Mann auch schon aufgefallen, dass sich Buffy in einer merkwürdig bedrückten Stimmung befand, aber er hatte beschlossen, sie noch nicht darauf anzusprechen, da er es besser fand, wenn sie von sich aus erzählte, was sie beschäftigte.

„Wie ist es denn gelaufen?“ wollte die blonde Frau – froh über die Ablenkung – wissen.

„Ganz gut, denke ich“, antwortete Spike.

„In zwei Wochen werde ich mehr erfahren, sobald ich die Arbeitsprobe abgegeben habe.“

„Das hört sich doch schon mal gut an“, meinte Buffy.

„Wie sollen wir jetzt den restlichen Tag verbringen?“ erkundigte sich der platinblonde Mann.

Seine Freundin zögerte etwas, ehe sie darauf antwortete, mied dabei allerdings den Blickkontakt mit der Person ihr gegenüber.

„Vielleicht, vielleicht könnten wir kurz auf dem Friedhof gehen.“

Zur ihrer Erleichterung musste sie ihren Wunsch nicht näher erklären. Spike legte nur seinen Arm um ihre Schultern und sagt: „Dann lass uns gehen.“

Nach diesen Worten machten sich die beiden auf den Weg zum Friedhof.

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Als die zwei dort angekommen waren und Spike einen Blick auf den Grabstein geworfen hatte, verstand er auch, wieso seine Freundin heute in dieser bedrückten Stimmung war.

Unbewusst verstärkte der Platinblonde den Griff um ihre Schultern und war gleichzeitig dankbar dafür, dass sich keiner der Angehörigen hier befand. Eine erneute Konfrontation mit dem Bruder hätte gerade noch gefehlt.

„Danke, dass du mitgekommen bist“, meinte Buffy leise, nachdem sie eine zeitlang nur auf das Grab geschaut hatte.

„Es gibt bestimmt genug andere Sachen, die du lieber machen würdest, als hier am Grab meines ehemaligen Freundes zu stehen.“

„Das ist schon okay“, beruhigte Spike seine Freundin.

„Ich kann verstehen, dass du an so einen Tag an ihn denken musst. Du hättest mir das aber auch sagen können.“

„Vielleicht, aber ich wusste nicht wie du reagieren würdest. Wer hört schön gerne zu, wenn die Freundin über einen anderen Mann spricht.“

„Im Prinzip ist das auch so“, stimmte der junge Mann ihr zu, „aber in diesem speziellen Fall ist das schon in Ordnung.“

Dankbar lehnte Buffy ihren Kopf an seine Schultern.

So standen sie noch ungefähr eine Viertelstunde schweigend vor dem Grab, dann mussten sie zurück zu Buffys Auto gehen, um zu Hank zu fahren, der sie zum Abendessen eingeladen hatte.

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Kurze Zeit später stellte Buffy ihren Wagen vor der Garage ihres Vaters ab. Händchenhaltend brat das Pärchen das Haus.

„Riechen tut es hier wieder mal sehr gut“, stellte Spike fest, während er sowohl seine als die Jacke seiner Freundin aufhängte.

„Kein Wunder, das du nie Lust gehabt hast, richtig kochen zu lernen.“

Buffy lächelte kurz und zog den jungen Mann mit ins Esszimmer. Dort saßen Hank und Lillian am Tisch, der auch schon fertig gedeckt war.

Nachdem sich die vier begrüßt hatten, nahmen die beiden Jüngeren auch Platz.

„Es freut mich, dass ihr Zeit für ein Abendessen habt“, fing Hank die Unterhaltung an.

„Hast du dich schon eingewöhnt?“ richtete er seine nächste Frage an Spike.

Dieser nickte daraufhin.

„Da jetzt alles fertig eingerichtet ist, gefällt es mir richtig gut.“

Beiläufig legte er seine Hand auf die seiner Freundin.

„Ich hatte zum Glück auch tatkräftige Hilfe.“

Die zwei tauschten einen kurzen Blick, bevor Buffy das Wort ergriff.

„Was hat Emily denn heute gekocht?“

„Sie wollte ihre spezielle Lachs Lasagne machen“, erklärte Lillian.

„Und da ich jetzt schon mehrmals gehört habe, wie die schmecken soll, habe ich nun ziemlich hohe Erwartungen.“

„Die werden auch ganz sicher nicht enttäuscht werden“, meinte die blonde Frau.

In diesem Moment betrat die Haushälterin mit einem Tablett das Esszimmer. In ihrer schnellen und umsichtigen Art hatte Emily das Tablett geleert und hatte sich dann mit einem freundlichen Guten Appetit wieder in die Küche zurückgezogen, um mit dem Aufräumen anzufangen.

Danach würde auch sie Feierabend machen und nach Hause fahren.

Aus diesem Grund holten Buffy und Lillian später den Nachtisch aus der Küche, während die beiden Männer warteten.

Hank beschloss die Gelegenheit zu nutzen und den Freund seiner Tochter auf etwas anzusprechen, was ihn schon den ganzen Tag über beschäftigte.

„Ich weiß, dass heute der Geburtstag von Angel gewesen wäre. Wie geht es denn Buffy?“

„Es geht ihr ganz gut. Ich glaube, es hat ihr geholfen, dass wir kurz auf dem Friedhof gewesen sind.“

„Das beruhigt mich“, konnte der ältere Mann gerade noch sagen, ehe die beiden Frauen mit den Schokoladenpudding und der Sahne wieder kamen. Der restliche Abend verlief in entspannter Stimmung.

Das jüngere Pärchen nahm das Angebot an in Buffys früheren Zimmer zu schlafen, so dass sich kurz nach Mitternacht die jeweiligen Türen hinter den Vieren schlossen.

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Am nächsten Morgen wurde Buffy vor ihrem Freund wach. Ein paar Minuten sah sie ihm beim schlafen zu und registrierte erfreut, dass Spike anscheinend wieder besser schlafen konnte, nachdem das längere Zeit nicht der Fall gewesen war.

Schließlich stand die Blondine auf, zog sich ihren Bademantel an und verließ leise das Zimmer.

Da Emily heute ihren wöchentlichen freien Tag hatte und auch Hank und Lillian nicht da zu sein schienen, war es im Haus sehr ruhig.

In der Küche schüttete sich Buffy Kaffee in eine Tasse und setzte sich damit auf der Terrasse auf die Bank.

Im Gegensatz zu gestern konnte man jetzt schon sehen, dass es ein sonniger Tag werden würde. Zufrieden atmete Buffy tief durch und ließ ihren Blick über den Garten schweifen.

Sie musste lächeln, als ihr der Sandkasten ins Auge fiel, in dem sie als Kind oft und gerne gespielt hatte.

Die junge Frau fragte sich, wieso ihr Vater den Sandkasten noch nicht abgebaut hatte, sondern diesen nur mit einer Plane sorgfältig abgedeckt hatte. Immerhin war es schon Jahre her, dass jemand darin gespielt hatte.

„Es muss was schönes sein, woran du gerade denkst, sowie du lächelst.“

Von Spikes Stimme wurde Buffy aus ihren Gedanken gerissen.

„Morgen, Liebes“, begrüßte dieser seine Freundin, nahm ebenfalls auf der Bank Platz und legte seinen Kopf in ihren Schoß.

„Also, woran hast du gedacht?“ wollte der Platinblonde wissen, während er seine Hand mit ihrer verschränkte.

„Ich hatte mich gerade nur gewundert, wieso Dad den Sandkasten nicht schon vor Ewigkeiten abgebaut hat. Es ist ja nicht so, als würde er noch gebraucht“, antwortete Buffy.

„Vielleicht hat er ja die Hoffnung, dass irgendwann doch wieder Kinder hier spielen werden und hat ihn deshalb stehen lassen“, äußerte sich Spike.

„Das wäre natürlich eine Möglichkeit.“

Die Blondine schwieg kurze Zeit ehe sie weiter redete.

„Willst du eigentlich Kinder?“

„Irgendwann mal sicher“, entgegnete ihr Freund.

„Du etwa nicht?“

„Doch, ich auch“, stimmte Buffy ihm zu.

Mittlerweile hatte sie ihre Tasse leergetrunken.

„Lass uns jetzt richtig frühstücken. Danach wollten wir doch schwimmen gehen.“

Spike nickte und stand ebenfalls wieder auf.

Zusammen ging das Pärchen in die Küche, um etwas zu essen und anschließend zum Strand zu fahren.

TBC?







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