
Autor: freak2moonlight
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Titel: Under my spell
Inhalt: Tara ist gestorben und sie kann sehen, wie ihre Willow leidet. Von den Tränen ihrer Liebsten gequält, würde Tara Willow gerne ein paar Worte sagen.
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Teil: 1/1
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Willow/Tara
Under my spell
Du siehst in die Ferne und kannst doch nicht sagen, was dein Blick wohl sieht. Alles bleibt schleierhaft und im Grau verschwimmen all die frohen Farben. Es ist ein tristes Bild, auf dem nur Schemen sich schleichen und keine Ruhe finden, so wie du.
Oh Willow, wer gab dir dies Schicksal? Wer verfluchte dich so?
Du, meine Liebste, es warst du, in dem Moment, als du die Einsamkeit als Kleid wähltest. Ein Kleid, das dir nicht steht, weil es deine Schönheit nicht preist, sondern dich in Trauer hüllt und dein Angesicht verschleiert. Ach, wieso reißt du diesen Schleier nicht hinab? Wieso hast du aufgehört nach mir zu rufen? Konntest du denn das Schreien deiner Liebsten nicht hören? Waren meine Worte so fern von deinen Ohren, dass sie dich nicht erreichten? Oder ist dein Schleier eine Mauer, die Worte alleine nicht durchbrechen können? Worte, die noch voller Liebe für dich sind und es für immer sein werden. Denn bis in die Ewigkeit werde ich dich lieben und auf meine Willow warten. Doch komm du nicht zu früh zu mir. Ich will zusehen, wie deine Wangen sich wieder rosa färben und hören wie dein Herz wieder ruhiger schlagen wird. Es soll den Takt wiederfinden, den ich spüren konnte, als du in meinen Armen lagst.
Oh Willow – lebe du das Leben, das wir leben wollten.
Du wirst erkennen, dass deine Trauer dich nicht erfüllen wird. Es ist deine Angst, meine Liebste, die dich jetzt verstummen lässt. Sie hat deine Wut besiegt und deine Schreie sind zu Tränen geworden, die verhindern, dass ich mich in deinen Augen sehen kann. Ja, Geliebte, ich will zu dir durchdringen, doch ich schaffe es nicht. Meine Worte übertönt dein Schluchzen und meine Augen erkennst du nicht durch deinen Schleier. Drum reiß ihn herunter. Finde einen Lebensweg und vergiss mich doch nicht. Denn erst, wenn dein Herz wieder geöffnet ist, kannst du mich vielleicht wieder spüren. Jedoch soll meine Nähe dir keine Furcht bereiten und…
Oh Willow, ich habe Angst vor dem Fluch des Todes, der uns von heute an zu trennen weiß. Ich finde dafür keine Worte und versinke in einer Einsamkeit, die deiner gleichen möge und es doch nicht kann.
Mein Wunsch wäre es, dass ich wieder unter deinem Zauber stehen könnte. Denn so könntest du ihn auch brechen und mich zu dir holen. Doch weiß ich auch – uns zu trennen, das würdest du nie wagen. Du willst UNS, genau wie ich. Nur lässt der kalte Schauer, der dich erfasst, es nicht zu. Denn jetzt spürst du, ich bin noch da… aber nur für einen Moment.
Oh Willow – so viel will ich dir sagen, doch weil es mich ängstigt, dich in deiner Trauer zu sehen und dich nicht mehr fassen zu können, rinnt Zeit mir durch die Finger und alle Worte, die über meine Lippen zu dir gleiten, wirken tot und kalt.
Es wird nun mein Fluch sein, auf dich zu warten und ich wollt, mein Herz könnte dir alles sagen, was es zu sagen gibt und du es nur noch einmal hörst.
Ich liebe dich…