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Traurigerweise musste eine Teilnehmerin aus persönlichen Gründen aussteigen, eine andere mussten wir leider wegen Betrugsversuch ausschließen.

Somit sind es jetzt nur noch 9 Teams, die ins Rennen gehen.

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Thayet: I'll always miss you

Vier Monate sind seit dem Untergang Sunnydales vergangen und Xander hat sich einigermaßen in Cleveland eingelebt. Jeden Tag besucht er dort Anyas Grab, welches er hat anlegen lassen. Er hat das Gefühl, seine Trauer wird von seinem Umfeld nicht richtig verstanden, doch eines Tages hat er eine zufällige Begegnung auf dem Friedhof.

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 redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32
Geschrieben von redangeleve am Montag, 26. Juli 2010 @ 22:05:01 Uhr



Autor: redangeleve
Titel: Chronicles of a lifetime love
Inhalt: In Rückblenden erinnern sich Harry und Draco daran, wie ihre Liebe begonnen hat und wie aus ihnen das wurde, was sie heute sind.
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Teil: 32/33
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Harry Potter/Draco Malfoy



 

Chronicles of a lifetime love

 

LIX. Come with me

 

I close my eyes

And I see

You, standing there

I cry

Tears of sorrow

I die

 

(Puff Daddy feat. Jimmy Page, Come with me)

 

 

 

„Evervate!“

Tief sog Draco die frische Luft in seine Lungen, als ihn der Erweckungszauber traf. Es war ihm, als würde er aus dem Tod wieder ins Leben zurück gerissen, doch mit dem befreiten Gefühl kamen auch die Erinnerungen und die Schmerzen zurück und er unterdrückte ein Stöhnen, als er flatternd die Augen öffnete. Sein Kopf dröhnte zwar gewaltig, doch gleichzeitig merkte Draco, dass die fremde Präsenz aus ihm verschwunden war. Merlin sei Dank....

„Draco, alles in Ordnung mit dir?“ Das Gesicht seiner Mutter kündete von Besorgnis, als sie sich über ihn beugte. Hinter ihr konnte er die Gestalt seines Vaters erkennen. Beide Malfoys sahen aus, als hätten sie die letzten Monate in einem Erdloch gehaust, so dreckig und zerlumpt wie sie waren. Doch wenn Draco an die erfolglosen Suchaktionen des Ministeriums dachte, war das sogar durchaus möglich.

Einerseits konnte er das Gefühl der Erleichterung nicht verdrängen, dass ihn bei ihrem Anblick durchflutete - schließlich hatte er schon damit gerechnet, dass seine Eltern nicht mehr am Leben waren - doch andererseits flammte eine heiße Wut in ihm darüber auf, was sein Vater ihm durch seinen Handel mit dem Dunklen Lord angetan hatte. Mühsam rappelte er sich von dem kalten Steinboden auf, bevor er seiner Mutter antwortete. „Nein, verdammt! Was denkst du, wie es mir geht, Mutter? Ich bin heute Nacht zum Mörder geworden, zum Mörder!“

„Draco .....“ Zaghaft legte sie eine Hand auf seinen Unterarm, in dem Versuch ihn zu beruhigen.

„Nicht genug damit, dass ich Professor Sprout getötet habe, nein! Jetzt gehen alle Hauslehrer auf mein Konto! Snape, Vater! Dein guter Freund ist durch meine Hand gestorben! Wie konntest du mir das antun?!“ Verzweifelt fuhr sich Draco durch die blonden Haare. Am liebsten würde er seinen Kopf so lange gegen die Steinwand vor ihm schlagen, bis die Bilder, die sich in sein Gedächtnis eingebrannt hatten, für immer verschwunden waren.

„Es war die einzige Chance, um dein Leben zu retten“, gab Lucius ruhig zurück. „Er hätte dich für deinen Ungehorsam sonst wohl möglich zu Tode gefoltert.“

„Lieber tot, als damit leben zu müssen, ein Mörder zu sein“, erwiderte Draco bitter.

„Es war nicht deine Schuld“, warf Narcissa ein.

„Erzähl das dem Richter, Mutter. Wie viele Jahre Askaban bekommt man wohl für einen vierfachen Mord?“

„Niemand wird dich anklagen“, antwortete sein Vater. „Der Dunkle Lord wird es nicht zulassen.“

„Voldemort ist es doch völlig egal, was jetzt aus mir wird“, knurrte Draco wütend.

„Das stimmt nicht, Sohn. Wir haben ein Abkommen.“

„Bist du wirklich so blind, Vater? Ich habe seine Gedanken gesehen! Voldemort kennt keine Gnade. Er wird jeden Einzelnen in diesem Schloss töten, der sich ihm in Weg stellt!“ Draco merkte kaum, dass er vor Erregung beinah schrie.

„Du wirst dich ihm nicht in den Weg stellen“, wies ihn Lucius streng an. „Wenn der Kampf beginnt, werden wir ihn aus sicherer Entfernung beobachten. Und deshalb müssen wir jetzt verschwinden.“

Entschlossen schüttelte Draco den Kopf. „Nein, ich werde nirgendwohin gehen.“

„Draco...“ Beide Elternteile suchten seinen Blick. Die Miene seines Vaters war fordernd, die seiner Mutter völlig verzweifelt.

„Ich habe heute Nacht etwas furchtbares getan“, presste der Junge hervor. „Und ich muss wenigstens versuchen, es wieder gut zu machen.“

„Das ist Wahnsinn, er wird dich umbringen!“ erwiderte Narcissa erregt.

„Mein Platz ist hier, bei Harry und den Anderen. Versucht nicht, mich davon abzubringen.“

„Und wenn ich dich zwinge zu gehen?“ fragte Lucius.

„Dann werde ich mir den Stab an den Kopf halten und es selbst beenden.“ Dracos Gesicht ließ keinen Zweifel daran zu, wie ernst es ihm war. „Lebt wohl.“ Ein letztes Mal sah er seinen Eltern in die Augen, dann drehte er sich um und rannte den dunklen Gang hinunter.

Ein Fluch raste an ihm vorbei und schlug vor ihm in die Wand ein, so dass Draco unwillkürlich zusammen zuckte. Vermutlich ein letzter, verzweifelter Versuch ihn aufzuhalten, aber er ließ sich nicht beirren, sondern drang weiter tief in das Schloss ein. Zwar wusste er nicht, wo er nach Harry suchen sollte, doch er war sich sicher, dass sein Herz ihn zu ihm führen würde.

Plötzlich glaubte er aus dem Augenwinkel eine Bewegung im Schatten zu sehen, doch Draco kam nicht mehr dazu, sich in Deckung zu werfen. Der Zauber traf ihn mitten im Lauf, so dass er beinah vorn über gestürzt wäre. Seine Gliedmaßen stoppten in der Bewegung, als wäre er zu Eis erstarrte. So sehr er auch dagegen ankämpfte, er konnte nicht einmal den kleinen Finger rühren. Sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Nicht einmal den Schrei, der sich in seiner Kehle aufbaute, konnte er entweichen lassen. Panik stieg in ihm auf, als ihm klar wurde, wie schutzlos er nun war. Sein Herz klopfte wie wild in der Brust, als er Schritte hörte, die auf ihn zu kamen. Doch er konnte den Kopf nicht wenden, um zu sehen, ob es Freund oder Feind war. Erst als die Person in einem Bogen um ihn herum ging, sah er endlich, mit wem er es zu tun hatte -

- und Draco war sich sicher, dass nun der Zeitpunkt seines Todes gekommen war.

XXXXXX

„Draco!“ Suchend rannte Harry durch die nächtlichen Gänge. An den Wänden, die er passierte, flammte eine Fackel nach der anderen auf, so dass nach und nach das halbe Schloss erleuchtet wurde. Die Menschen in den Portraits rannten wild umher und wollten von ihm wissen, was der Krach zu bedeuten hatte, doch Harry ignorierte das Durcheinander ihrer Stimmen. Er hatte keine Zeit, um ihnen die Situation zu erklären. Immer wieder rief er Dracos Namen in die leeren Gänge und Kammern. Hoffte auf ein Zeichen. Irgendetwas, das ihm sagte, dass der Andere noch am Leben war. Er wusste, dass es vermutlich falsch war, durch die Rufe auf sich aufmerksam zu machen, falls bereits Todesser im Schloss sein sollten, doch letztendlich zählte nur noch, dass er Draco vor ihnen fand. Voldemort und seinen Häschern würde er ohnehin nicht entkommen können. All die Jahre hatte er gewusst, dass es eines Tages so kommen würde, doch jetzt wo es so weit war, fühlte er sich nicht bereit für den Kampf. Alles was er fühlte, war eine furchtbare Angst, die ihm den Brustkorb zusammen presste und das Adrenalin in Schüben durch seinen Körper jagte. Doch Harry wusste, dass es dieses Mal kein Entkommen geben würde. In dieser Nacht würde sich sein Schicksal entscheiden.

Mehr springend als laufend raste er die Treppe ins Erdgeschoss herab, als er eine kalte Stimme aus dem Dunkel wahrnahm.

„Endlich treffen wir uns wieder, Harry Potter.“

Der Gryffindor merkte, wie sich sein Puls noch weiter beschleunigte, als er Voldemort aus dem Schatten treten sah. Die roten Augen schienen beinah zu glühen und sein lippenloser Mund war zu einem unmenschlichen Lächeln verzogen. Unwillkürlich umfasste Harry seinen Zauberstab fester. Er fühlte den Drang, sich einfach umzudrehen und davon zu laufen, doch er kämpfte ihn erfolgreich nieder. Nein, er würde Voldemort nicht den Triumph gönnen, ihn zittern zu sehen. Wenn er heute schon sterben würde, dann wenigstens mit erhobenem Kopf.

„Ich kann nicht gerade sagen, dass ich mich freue“, erwiderte der junge Gryffindor in dem Versuch, seine Stimme fest klingen zu lassen.

„Schade, wo wir doch extra deinetwegen gekommen sind.“ Der Dunkle Lord machte eine Geste in den Raum hinein und auf einen Schlag entzündeten sich alle Fackeln gleichzeitig, so dass Harry für einen Moment geblendet die Augen schließen musste. Als er sie wieder öffnete, erkannte er, dass sie nicht allein waren. Zwei Dutzend Todesser standen in der ganzen Halle verteilt, die Hälfte von ihnen direkt hinter ihrem Herrn. Ihre Masken reflektierten das Licht der Fackeln und ließen sie fast wie schwarz gekleidete Gespenster wirken. Zwischen ihnen schlängelte sich die Riesenschlange Nagini träge über den glatten Steinfußboden und etwas abseits konnte er Dracos Eltern erkennen, die von zwei Todessern flankiert wurden. Im Gegensatz zu den Anderen trugen sie keine Masken und ihre ganze Körpersprache war eher erschöpft, als kämpferisch.

Harry schluckte schwer. Selbst wenn Voldemort nicht hier gewesen wäre, so waren das doch eindeutig zu viele Gegner für einen einzigen Zauberer. Noch dazu wenn der Zauberer minderjährig und unerfahren war, wie er selbst.` Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für Verstärkung`, dachte er inständig, doch nichts dergleichen geschah. Wenn er es nur schaffte, etwas Zeit zu gewinnen. Wenn er sie hinhalten konnte, bis Hermine mit den Lehrern hier war ... Beinah war Harry froh, dass er Draco nicht gefunden hatte. Vielleicht hatte es der Slytherin ja geschafft, aus dem Schloss zu verschwinden, bevor Voldemorts Häscher eingetroffen waren. Dann hatte wenigstens einer von ihnen eine Chance.

„Ich frage mich, was so besonderes an dir ist, dass andere bereit sind, ihr Leben für dich zu geben“, sagte der Dunkle Lord, während er seinen Zauberstab zwischen den Fingern rollte. „Zuerst dein Vater, dann deine Mutter und jetzt.....“ Er machte mit dem Stab eine Bewegung nach hinten. „Der junge Herr Malfoy.“

Harry glaubte ins Bodenlose zu stürzen, als er sah, wie sich die Reihe von Voldemorts Anhängern teilte und Draco zwischen ihnen hervor trat. Seine Hoffnungen, den Freund in Sicherheit zu wissen, zerplatzten wie Seifenblasen. Flehentlich suchte er den Blick des Blonden, versuchte sich zu versichern, dass er in Ordnung war. In Dracos Augen stand das nackte Grauen geschrieben. Er wollte Harry sagen, dass es ihm leid tat; dass er furchtbares getan hatte; dass er ihn liebte. Doch er konnte nichts tun, außer stumm den Blick seines Freundes zu erwidern, während er wie von unsichtbaren Fäden gezogen an Voldemorts Seite trat.

„So ein hübsches Gesicht“, murmelte Voldemort, während er mit einem seiner weißen, skelettartigen Finger über die Wange des Slytherin strich. Draco spürte, wie die Übelkeit in ihm hoch stieg. Er wollte den Kopf weg drehen, den Mann von sich stoßen, doch er konnte sich nicht rühren.

„Fass ihn nicht an!“ knurrte Harry. Die Hände hatte er unwillkürlich zu Fäusten geballt.

Doch der Dunkle Lord schien ihn gar nicht zu hören. Statt seiner Hand führte er jetzt den Zauberstab über die glatte Haut von Dracos Gesicht, so dass dort wo ihn der Stab berührte, ein hellroter, blutender Schnitt entstand. „Seltenes, reines Blut“, sagte Voldemort mehr zu sich selbst, als zu dem Gryffindor. „Welch eine Verschwendung.“

„FASS IHN NICHT AN!“ wiederholte Harry wütend. Drohend richtete er seinen Stab auf den Dunklen Lord. „Oder ich werde...“

„Was?“ Voldemort legte den schlangengleichen Kopf schief und starrte ihn an. „Mich töten? Wir beide wissen, dass das unmöglich ist. Ich bin unsterblich.“

Siegessicher lächelte er den Jungen an. „Ihr Kinder dachtet, ihr wärt schlau, aber selbst wenn ihr das Medaillon zerstört hättet, wärt ihr dennoch gescheitert. Denn ich habe noch einen weiteren Horcrux geschaffen.“ Der Blick aus seinen roten Augen wurde beinah zärtlich, als er sich zu Nagini umwandte. „Mit unserer Vereinigung habe ich besiegelt, was ich vor mehr als siebzehn Jahren begonnen habe.“

„Es ist mir egal, wie viele Horcruxe du geschaffen hast“, stieß Harry hasserfüllt hervor. „Aber wenn du Draco auch nur noch einmal anrührst, schwöre ich bei allen großen Zauberern, dass ich erst die Schlange und dann dich töten werde.“

Für einen Moment schien es beinah, als ob Voldemort von Harrys Mut beeindruckt war, doch dann richtete er erneut seinen Zauberstab auf den blonden Slytherin. „Ich brauche den jungen Malfoy nicht zu berühren, nicht wahr Draco? Er wird alles tun, was ich ihm befehle. Schließlich hat er auch für mich eure Hauslehrer getötet.“

Harry wollte ihm ins Gesicht spucken, dass das eine Lüge war; dass Draco so etwas niemals tun würde. Doch als er erneut in die Augen seines Freundes sah, erkannte er die furchtbare Wahrheit. Auf einen Schlag begriff er den ganzen, unmenschlichen Plan und die Rolle, die Draco darin zugedacht war. Er sah die Qual in den Augen des Blonden und die Bitte um Vergebung. Betroffen musste er den Kontakt unterbrechen, nicht fähig einen klaren Gedanken zu fassen. Erneut spürte Harry einen Stich in seinem Inneren, als er das Bild der toten Minerva McGonagall vor sich sah. Er hatte gehofft, dass ihm wenigstens die anderen Lehrer zur Hilfe kommen würden. Doch nun wusste er, dass das nicht passieren würde. Sie waren tot. Gestorben durch Dracos Hand.

„Lass ihn da raus“, presste Harry hervor. „Das ist eine Sache zwischen dir und mir. Nur wir beide. Jetzt und hier.“

„Warum sollte ich einen Trumpf aus der Hand geben?“ Voldemorts Mund verzog sich zu einem kalten Lächeln. Er schnippte mit dem Zauberstab, so dass Draco seinen eigenen Stab auf seine Kehle richtete. „Ich habe einen anderen Vorschlag: Ergib dich mir und ich lasse ihn vielleicht am Leben.“

Draco wollte schreien, wollte seinem Freund sagen, dass er dies auf keinen Fall tun sollte. Dass es eine Fall war und dass er lieber sterben würde, als dass sich Harry in die Hände dieses Wahnsinnigen begab. Doch auch wenn sein Mund keinen Ton von sich gab, so sprachen seine Augen Bände. Nervös biss sich Harry auf die Unterlippe. Er wusste, dass er diesen Handel nicht eingehen durfte, aber er wusste auch, dass er Draco nicht einfach sterben lassen konnte. Doch gerade, als er den Mund öffnete, um etwas zu sagen, ertönte eine andere, volle Stimme.

„Ich würde sagen, dir gehen gerade die Trümpfe aus, Tom.“ Mit wehendem Umhang, unter dem man ein weißes Nachthemd erkennen konnte, rauschte Professor Dumbledore die Treppe herunter. Dicht hinter ihm und mit gezogenem Zauberstab folgte Hermine mit Professor Vektor, Professor Sinistra und Madame Pomfrey, sowie alle Schüler, die noch in Hogwarts verblieben waren. Blaise, Pansy und Neville erreichten als eine der ersten das Ende der Treppe. In Windeseile bildeten sie einen Halbkreis um Harry herum und ließen die im Raum verstreuten Todesser nicht aus den Augen.

Noch im Laufen machte der alte Mann eine Bewegung mit dem Zauberstab und Dracos Stab fiel auf den Fußboden. „Dumbledore“, knurrte Voldemort sichtlich ungehalten. „Man berichtete mir, Sie seien auf der Schwelle des Todes.“

„Das war ich auch. Aber wie mir scheint, bin ich genau zum richtigen Zeitpunkt zurück gekommen.“ Er nickte Hermine neben sich zu und sie drückte ihm einen kleinen Gegenstand in die Hand. „Ich würde sagen, dass das hier dir gehört.“ Dumbledore warf den Gegenstand in Voldemorts Richtung. Es schepperte leise, als er auf dem Boden aufkam. Harrys Augen weiteten sich, als er das Medaillon erkannte. Doch es sah nicht mehr aus wie zuvor. Das Metall war völlig schwarz und geschmolzen, beinah so als sei es verbrannt. Fragend drehte er sich zu Hermine um.

„Drachen-Feuer“, wisperte sie leise. „Dumbledore hatte welches in seinem Büro. Das ist auch der Grund, weshalb es so lange gedauert hat. Ach ja, und Bellatrix ist tot.“ Mehr sagte sie nicht, doch Harry meinte an ihrem Gesicht eine tiefe Befriedigung ablesen zu können.

Auch Voldemort schien die Überreste seines Horcruxes erkannt zu haben, denn für einen Moment weiteten sich seine roten Augen vor Schreck. Doch er schaffte es schnell wieder, seine Emotionen unter Kontrolle zu bringen. „Das ändert gar nichts, alter Mann.“ Im Bruchteil einer Sekunde gab er seinen Männern ein Zeichen, so dass diese sofort damit begannen die Schüler mit Flüchen zu bombardieren. Instinktiv warfen sich die Jungen und Mädchen zur Seite und suchten nach einer Deckung, bevor sie ihrerseits Flüche auf die Todesser abfeuerten.

Die beiden Professoren, die hinter zwei Rüstungen Schutz gefunden hatten, beschworen aus dem Nichts Feuerbälle und Gesteinsbrocken, die sie auf die Todesser regnen ließen, während Madame Pomfrey, die hinter dem Treppengeländer kauerte, aus ihrer Tasche Phiolen mit diversen Krankheitserregern in die Richtung der feindlichen Reihen levitierte.

Auch Harry und Professor Dumbledore hatten sich hinter einer Säule in Sicherheit gebracht, als der Gryffindor sah, dass Draco immer noch mitten in der Halle stand und Voldemort als lebendiges Schutzschild diente. „Draco!“ schrie der Dunkle und machte sich zum Sprung bereit, doch der Direktor hielt ihn an der Schulter zurück. „Harry, nein!“

Mit der Kraft der Verzweiflung riss sich der Gryffindor los. „Lassen Sie mich! Ich muss da raus!“ Außer sich vor Wut sprang er hinter der Säule hervor und musste sofort einen Fluch parieren, der direkt auf ihn zu raste. Dennoch ließ er sich nicht aufhalten. Stück für Stück kämpfte er sich zu Voldemort vor, blockte einen Fluch nach dem anderen, nie sein Ziel aus den Augen lassend, bis er nur noch wenige Meter von ihm entfernt war. Draco hing wie eine leblose Puppe in den Armen des Dunklen Lords. Unzählige Schnitte und Wunden klafften auf seiner Vorderseite und Blut tropfte aus seinem Mund. Sein Blick streifte unfokussiert umher, aber er war offensichtlich bei Bewusstsein.

„Lass ihn los!“ brüllte Harry gegen den Lärm der Schlacht an. „Ich bin es doch, den du willst.“

Und tatsächlich löste Voldemort seine Hände von Dracos Körper, so dass dieser wie ein Sack zu Boden fiel und richtete stattdessen den Stab auf den jungen Zauberer vor sich. „Bringen wir es zu Ende, Harry Potter.“ Noch bevor er ausgesprochen hatte, schleuderte er Harry bereits einen Fluch entgegen, aber der Gryffindor schaffte es, sich rechtzeitig mit einem Protego zu schützen. Doch es blieb ihm nicht viel Zeit zum Durchatmen, denn schon raste der nächste Fluch auf ihn zu. Wieder gelang es Harry ihn zu blocken, nur um erneut einen Fluch parieren zu müssen. Er selbst kam gar nicht dazu, seinerseits einen Zauber zu sprechen. Er verteidigte und verteidigte und verteidigte in schneller Folge, ohne Zeit zum Nachdenken zu finden. Doch auch so wusste er, dass er dieses Tempo nicht lange durchhalten konnte. Früher oder später würde ihm ein Fehler unterlaufen, wenn es ihm nicht gelang, selbst aktiv zu werden.

Während Harry von Voldemorts Flüchen in Atem gehalten wurde, kämpfte Hermine verbissen mit den übrigen Schülern gegen die Todesser. Der Sieg über Bellatrix gab ihr Selbstvertrauen und schon bald merkte sie, dass sich der Unterricht, den Draco ihnen erteilt hatte, bemerkbar machte. Im Sekundentakt rauschten die Flüche hin und her. Die Luft war dick von Staub und Rauch, so dass man kaum noch etwas erkennen konnte. Die Wände des Schlosses zitterten, so heftig schlugen einige der Zauber in sie ein, doch bisher hielten sie den Kämpfen stand. Wenn die Todesser geglaubt hatten, dass sie mit ihnen ein leichtes Spiel haben würden, hatten sie sich geschnitten. Man konnte mit gutem Gewissen sagen, dass der Kampf ausgewogen war. Zwar hatte einer der ersten Flüche, der ihnen entgegen geschleudert wurde, Millicent Bulstrode getötet, aber anstatt in Panik zu geraten, hatten die anderen Schüler nur noch um so verbissener gekämpft.

Besonders Neville erwies sich als überraschend geschickter Kämpfer, der bereits zwei Todesser mit einem Stupor kampfunfähig gemacht hatte. Lunas Methode, einen anderen Todesser von einem Schwarm Vögel attackieren zu lassen, war vielleicht etwas ungewöhnlich, aber trotzdem wirkungsvoll. Der schwarz gewandete Mann war so damit beschäftigt, die kleinen Biester zu verscheuchen, die auf ihn einhackten, dass er nicht mehr am eigentlichen Kampf teilnehmen konnte. Pansy und Blaise schickten Rücken an Rücken ihre Flüchen in die Halle, während Vincent Crabbe sich lieber auf seine rohe Kraft verließ, mit der es ihm gelang einen Todesser k.o. zu schlagen. Mit einem Triumphschrei stürzte er sich auf den nächsten Gegner, so dass dieser das Gleichgewicht verlor und nach hinten kippte. Seine Maske rutschte vom Gesicht und Vince erstarrte, als er seinen ehemals besten Freund Gregory Goyle vor sich sah.

„Greg“, flüsterte er mit einer für seine Statur unglaublich dünnen Stimme.

Goyle sah aus, als habe ihn der Schlag getroffen. Sein Zauberstab lag nutzlos neben seiner Hand, doch er machte gar nicht erst den Versuch ihn zu ergreifen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er in das Gesicht seines früheren Mitschülers, nicht fähig eine Entscheidung zu treffen. Er wusste, es wurde von ihm erwartet, dass er Vincent tötete, doch er konnte es einfach nicht. Fassungslos wich er vor seinem früheren Freund zurück und wäre beinah mit Dumbledore zusammen geprallt, der wie aus dem Nichts in den Reihen der Todesser aufgetaucht war. Der alte Mann nutzte die Gunst der Stunde, in der Voldemort abgelenkt war, um sein Werk zu vollenden. In der Hand hielt er das Schwert von Goderic Gryffindor. Mit großen Schritten preschte er auf die Schlange Nagini zu, die sich unbeeindruckt durch das Kampfgetümmel bewegte, hob das Schwert über den Kopf und ließ es auf den Leib des Reptils niedersausen.

Nagini zischte wütend und bäumte sich auf, doch der Hieb hatte sie schwer getroffen. Zwar versuchte sie noch den Angreifer zu beißen, doch ihre Attacke ging ins Leere. Einen weiteren Schwerthieb später, zuckte sie im Todeskampf, um schlussendlich ihr Leben auszuhauchen. Ein Laut, so schrill und so unmenschlich, wie ihn die meisten Versammelten noch nie gehört hatten, zerriss den Schlachtenlärm, so dass die Kämpfenden unweigerlich inne hielten und sich ihre Hände schützend auf die Ohren pressten. Doch für Harry war dieses Geräusch dieses Mal alles andere als qualvoll. Es war beinah wie Musik in seinen Ohren, wusste er doch, was es zu bedeuten hatte: Voldemorts letzter Horcrux war zerstört. Entschlossen mobilisierte er noch einmal all seine Kräfte.

Doch auch der Dunkle Lord hatte den Todesschrei vernommen. Mit vor Wut verzerrtem Gesicht richtete er den Zauberstab auf Albus Dumbledore, der mit dem Rücken zu ihm stand. „Avada kedavra!“

Harry hatte schon eine Warnung auf den Lippen, doch es war zu spät. Zielsicher jagte der Todesfluch auf den Direktor zu und würde ihn in weniger als einem Wimpernschlag treffen, aber im letzten Moment warf sich ein schwarzer Schatten in die Flugbahn.

„Greg, nein!“ Bestürzt rannte Vincent an die Seite seines Freundes, der sich beherzt vor Dumbledore geworfen hatte. Für Goyle kam jede Hilfe zu spät. Blaue Augen starrten blicklos ins Leere und zeugten von dem Opfer, das der Junge auf sich genommen hatte. Ein Schrei entwich der Kehle seines besten Freundes, als sich Vince auf den Todesser warf, der ihm am nächsten stand. Wie von Sinnen prügelte er auf den maskierten Mann ein, der seinerseits versuchte, den Angreifer mit einem Fluch zu treffen.

Harry hatte die Szene nur aus dem Augenwinkel wahrgenommen, als er versuchte die Ablenkung zu nutzen und Voldemort den finalen Schlag zu verpassen. Doch genau in dem Moment, in dem er den Zauberstab hoch riss und der Todesfluch seine Lippen verließ, tat Voldemort exakt das Selbe.

„Avada kedavra!“ kam es aus der Kehle des Gryffindors.

„Avada kedavra!“ schrie der lippenlose Mund des Dunklen Lord.

Wie zwei Blitze jagten die beiden Zauber aufeinander zu. Verwoben sich. Potenzierten sich. Schwangen mal in die eine und mal in die andere Richtung. Verbissen umklammerte Harry mit beiden Händen seinen Zauberstab. Er hatte das Gefühl, als würde dieser plötzlich siedend heiß werden, doch den Kontakt zu brechen würde den sicheren Tod bedeuten. Vor Anstrengung musste er fest die Zähne zusammen beißen. Bunte Punkte tanzten vor seinen Augen und er kämpfte gegen das Gefühl an, gleich ohnmächtig zu werden. Doch durch die Blitze sah der Junge, dass der Kampf auch an Voldemort nicht spurlos vorüber ging. Das weiße, schlangengleiche Gesicht war zu einer hässlichen Fratze verzogen.

Die Luft um die beiden Zauberer knisterte, wie bei einer elektrischen Entladung und Harry nahm nichts mehr wahr, außer dem hin und her wogenden Todesfluch. Er hatte einmal in einem Muggelbuch gelesen, dass beim Zeitpunkt des Todes das ganze Leben an einem vorbei ziehen würde und tatsächlich glaubte er für einen Moment Bilder aus der Vergangenheit auftauchen zu sehen, doch er zwang sich sie abzuschütteln. Er würde nicht aufgeben. Konnte es nicht. Das Schicksal aller Zauberer hing davon ab, dass er durchhielt. Mit geschlossenen Augen konzentrierte er sich noch einmal darauf, wofür er das tat. Er tat es für seine Eltern und für Ron, um ihren Tod zu rächen. Und er tat es für Draco, weil er ihn nicht verlieren wollte. Entschlossen öffnete er die Augen erneut und da geschah es: Der Fluch aus seinem Zauberstab entwickelte plötzlich eine Helligkeit, dass Harry glaubte zu erblinden und raste dann in Lichtgeschwindigkeit hinüber zu seinem Gegenstück. Er spaltete den Zauberstab, den Voldemort in der Hand hielt und drang durch die Finger in seinen Körper ein, wo er seiner Bestimmung folgte.

Das helle Licht entlud sich in einer Explosion aus reiner Energie, bevor es schließlich erlosch. Der Dunkle Lord riss noch einmal überrascht seine Augen auf, dann fiel ihm der zerstörte Stab aus der Hand. Mit einem dumpfen Aufprall kippte er nach hinten um und blieb reglos liegen. Erschöpft sank Harry auf die Knie. Er hatte das Gefühl, seine Beine seien aus Gummi und sein ganzer Körper fühlte sich an wie ausgebrannt. Keuchend atmete er durch, bevor er den Blick hob und Voldemorts leblosen Körper musterte. Es war vorbei. Es war wirklich vorbei. Die Bestie war tot. Nun würde alles gut werden. Mühsam rappelte er sich auf, um sich nach seinen Freunden umzusehen. Doch was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.

Um ihn herum war der Boden bedeckt von toten Körpern. Der gebündelte Todesfluch hatte alles Leben in einem Radius von zwanzig Metern ausgelöscht. Nein! Nein! Oh Merlin, nein! Zwischen den Todessern in schwarzen Umhängen erkannte er die Körper von Professor Vektor, Colin Creevey, Lavender Brown und zwei jüngeren Slytherins, deren Namen ihm jetzt nicht einfallen wollten. Merlin, so hatte er sich den Sieg nicht vorgestellt. Oh ihr Götter, was hatte er getan ... Verzweifelt drehte sich Harry um sich selbst, voller Angst, ein weiteres bekanntes Gesicht zu entdecken. Sein Herz schien beinah auszusetzten, als sein Blick auf vertrautes, blondes Haar fiel.

„Draco!“

Taumelnd stürzte er zu seinem Freund und fiel neben ihm auf die Knie. Erst jetzt nahm er wahr, dass Draco zwischen seinen Eltern lag. Offenbar hatten Lucius und Narcissa noch versucht, ihn im letzten Moment in Sicherheit zu bringen, doch an den starren Augen der beiden älteren Malfoys konnte Harry ablesen, dass sie diesen Versuch mit dem Leben bezahlt hatten.

Bittte nicht! Nicht Draco!

Die Augen des Blonden waren geschlossen, doch wie durch ein Wunder zeugte die Bewegung des Brustkorbs von leichten Atemzügen. Ein Spalt, der vom Haaransatz senkrecht bis zur Augenbraue reichte und Harry furchtbar an seine eigene Narbe erinnerte, teilte die Stirn des Slytherin in zwei Hälften. Das Blut von Voldemorts Schnitt auf der blassen Wange war bereits dabei zu trocknen, als Harry Dracos Gesicht in seine Hände nahm.

„Bitte“, presste er hervor. „Draco, hör mir zu.“

Die Lider des Blonden flatterten, als er seinen Namen hörte und es gelang ihm schließlich mit Mühe die Augen zu öffnen. „Harry“, flüsterte er kaum hörbar. „Ist er tot?“

„Ja.“ Zaghaft griff der Gryffindor die klammen Finger seines Freundes.

„Gut.“ Draco atmete hörbar ein. „Ich will, dass du weißt, dass es mir leid tut.“

„Es ist nicht deine Schuld.“ Ungebetene Tränen stiegen in seine Augen, so dass Harry blinzeln musste.

„Fang jetzt nicht an zu weinen, okay?“ presste Draco mühsam hervor. „Wir haben gewusst, dass dieser Moment kommen würde und ich bin froh, dass ich es bin, der es nicht geschafft hat.“

„Sag das nicht“, bat ihn der Dunkle inständig. „Du wirst wieder gesund.“

„Du warst schon immer ein schlechter Lügner, Potter.“ Draco schloss für einen Moment die Augen. „Aber du bist mein Held.“

Harry hörte, wie der Atem des Blonde stockte und warf sich über seinen Freund. „Du wirst nicht sterben, Draco, hörst du!“ Durch die plötzliche Bewegung schwang die kleine Phiole um seinen Hals hin und her und plötzlich wusste Harry, was er zu tun hatte. „Halte durch, Draco“, bat er den Slytherin inständig, während er eilig die Kette über den Kopf zog und das Fläschchen öffnete. Vorsichtig drückte er Dracos Kiefer ein Stück nach unten und ließ den verbliebenen Inhalt in seinen Mund fließen, bevor er ihn wieder in seine Ausgangsposition zurück schob.

Verzweifelt wartete er darauf, dass das Felix felicitas seine Wirkung entfalten würde, doch die Sekunden zogen sich endlos dahin, ohne dass Draco ein Lebenszeichen von sich gab. War er zu spät gekommen? Hatte Dracos Herz schon aufgehört zu schlagen, bevor Harry ihm den Trank gegeben hatte? Und was, wenn das Glück einfach nicht reichte? Wenn er mehr als nur eine halbe Phiole benötigt hätte, um zu überleben? Er bemerkte kaum, wie sich Hermine neben ihn hockte und fühlte auch nicht die Hand, die ihm Professor Dumbledore auf die Schulter legte.

Stattdessen klammerte er sich an Dracos schlaffe Hand und betete zu allen ihm bekannten Göttern um ein Wunder.

Tbc...

 

 

A/N: Was für eine Schlacht... Sorry, dass es wieder keinen Blick in die Gegenwart gibt, aber ich fand, dass das jetzt nicht passen würde. Ich hoffe, es hat euch nicht zu sehr mitgenommen, denn beim nächsten Mal folgt dann der endgültig letzte Teil und der Epilog.

 

Silverbird: Irgendwie ist es ein zwiespältiges Gefühl zu wissen, dass die Geschichte fast zu Ende erzählt ist. Sie hat mich jetzt so lange begleitet, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass Wort „Ende“ zu schreiben. Aber andererseits freue ich mich natürlich auch, etwas neues anfangen zu können. Im Moment liebäugele ich dazu auch noch, wieder einmal etwas zu übersetzten. Meine Ideen lasten mich scheinbar nicht genug aus.^^

Wie Du siehst, hat Voldemort seinen Triumph nicht lange genießen können. Dennoch war der Preis sehr, sehr hoch. Vielleicht verstehst Du jetzt auch Harrys Schuldgefühle, wenn es um seinen Heldenstatus geht. Er hat so viele nicht retten können, deshalb klammert er sich an die Person, bei der es ihm gelungen ist. Vielen Dank für Deine lieben Kommis *drück Dich *

 

Turquenione: Ich hatte auch darüber nachgedacht, ob ich Snape irgendwie retten kann, aber mein Gedanke war ja, dass der Schutz des Schlosses vom Leben der vier Hauslehrer abhängt. Erst durch ihren Tod fallen die Schilde und die Todesser können nach Hogwarts einfallen.

Ich denke, man muss der Tatsache ins Auge sehen, dass ein Krieg Opfer fordert. Die Zauberwelt und Harry speziell haben einen hohen Preis für diesen Sieg bezahlt. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis und dass die Zauberwelt von diesem Monster befreit wurde. Vielen Dank für Dein treues Feedback *hugz *

 

Red-Sydney: Habe ich Dich wirklich so geschockt? Sorry, aber ich hatte ja vor dem Drama-Teil gewarnt.

Okay, kurze Erklärung:Professor Sprout musste genau aus dem gleichen Grund wie die anderen Hauslehrer sterben, damit die Schilde, die Hogwarts schützen, fallen. Dennoch war es nicht so geplant, sondern sie ist Draco einfach nachts über den Weg gelaufen und Voldemort hat die Gunst der Stunde genutzt und den ersten Lehrer beseitigt. Dass die Anderen dann auf einen Schlag dran glauben mussten, liegt daran, dass Er heraus bekommen hat, dass Harry und Co die Horcruxe vernichten. Da musste er vom ursprünglichen Plan, einen nach dem Anderen zu beseitigen, abweichen.

Und warum Dumbledore gerade jetzt aufgewacht ist, erkläre ich jetzt mal mit einer „inneren Alarmanlage“. Der Fall der Schilde hat ihn letztendlich aus dem Koma geholt. Und keinen Moment zu früh.

Du hast recht, wahrscheinlich ist es besser, dass sich Draco nicht an die Ereignisse von damals erinnern kann. Er würde damit vermutlich nicht fertig werden. Und Du hast auch Recht damit, dass Harry aus diesem Grund nicht will, dass irgendjemand ihm davon erzählt oder er durch Zufall etwas erfährt. Danke für Deine treuen Kommis, Süße!


 
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"redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32" | Anmelden/Neuanmeldung | 5 Kommentare | Diskussion durchsuchen
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Re: redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32 (Punkte: 1)
von Red-Sydney auf Mittwoch, 28. Juli 2010 @ 23:00:11 Uhr
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Ja, du hast vorgewarnt, aber bei dir weiß man nie. Eigentlich sind ja die meisten Geschichten Drama Pur, da kann man nie vorher sagen, wer oder wie viele sterben werden.
ich denke immer noch, dass es besser ist, wenn sich Draco nicht erinnert. Nur frage ich mich, wie es passiert ist. Ich hoffe, der letzte Teil (heul!) gibt darüber Aufschluss.
Und die Erklärung für Prof. Sprouts Tod ist schon einleuchtend. Klar wäre eine Stück-für-Stück-Ermordung nicht so radikal gewesen, aber ich denke, dass dann die anderen Hauslehrer misstrauisch geworden wären. Oder zumindest vorsichtiger. Da hätte Draco vermutlich nicht so ein leichtes Spiel gehabt.

Und jetzt zum eigentlichen Teil:

Oh Mann, das war wirklich Action Pur. Da kommt man beim Lesen ja kaum zum Atmen.
Erst die Draco-Szene mit seinen Eltern, die plötzlich wieder auftauchen (ich war echt davon überzeugt, dass sie schon längst tot sind) und dann kommt Voldi!

Zuerst war ich ja total kribbelig, was jetzt mit Hermine ist, und hab gehofft, du hast noch ne Szene mit ihr eingebaut. Aber wenigstens ist sie am Leben, auch wenn man nicht erlebt, wie sie sich gegen die Todesser-Übermacht behaupten konnte.

Der erste Kampf gegen die Todesser ist wirklich spannend geschrieben. Das mit Greg und Vince hat mir auch sehr gut gefallen, besonders weil man jetzt weiß, was mit Greg passiert ist.
Aber am besten war ja Dumbledores Auftritt und sein erfolgreicher Angriff auf Nagini. Das hat echt gesessen.

Der Kampf Voldemort/Harry hat mich total an Band 4 erinnert, nur dass die Folgen absolut katastrophal sind, da zwei Todesflüche aufeinandertreffen.
Der Tod der Malfoys, die ihren Sohn beschützen, und Dracos Narbe... ist das ne Anspielung auf Harry und seine erste Begegnung mit Voldi, die er durch den Schutz seiner Mutter überlebt hat?

Oh Mann, selbst wenn man weiß, dass Draco überlebt, fiebert und leidet man hier mit Harry mit. Das ist wirklich sehr gut geschrieben.

So, und jetzt gibt's nur noch einen Teil *schnüff*. Ich hoffe noch auf eine oder zwei Gegenwartsszenen, um das Ende etwas zu versüßen.
Auf jeden Fall kann ich schon jetzt sagen, dass deine Story eine super alternative Variante zur eigentlichen sechsten und siebten Staffel ist.



Re: redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32 (Punkte: 1)
von Seth auf Mittwoch, 28. Juli 2010 @ 16:15:51 Uhr
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Oh man.

DAS war wirklich wirklich schwere Kost.

Ja der Krieg erfordert Opfer. Und die hat es in deiner Geschichte ja auch zur Genüge gegeben.

Was soll ich sagen?

Ja, ich liebe deine Geschichte immer noch!
Ja, ich will, nein ich MUSS wissen wie es ausgeht!!^^
Ja, ich wünsche mir ein Happy End oder zumindest was in die Richtung.

Nein, ich fand es nicht gut, dass die Hauslehrer sterben mussten, schon gaaar nicht Snape!
Nein, es tut mir nicht leid, dass Bella endlich weg ist vom Fenster und
NEIN, ich habe Ron vielleicht nicht als Nummer 1 auf meiner Liste der Coolen Leute aber diesen Tod hätte ich ihm nicht gewünscht. Die Beerdigung war schön, aber traurig!

Ich bin jetzt gespannt, wie du es ausgehen lässt.
Ich werde es zu Ende lesen und kann dir nur Danke sagen für dieses Epos. Wenn auch mit Tod, Drama und Tränen. Hey, muss auch mal sein!

Lass es schön enden, dann wird dir das mit Sicherheit keine/r übel nehmen! *nick

Ich drück dich Süße


Seth



Re: redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32 (Punkte: 1)
von silverbird auf Dienstag, 27. Juli 2010 @ 18:50:59 Uhr
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Hallo Eve!

Was für ein furchtbarer Kampf.
Heldentum hat meistens einen bitteren Beigeschmack und es ist dramatisch und erschüttend, was Harry und auch Draco mitmachen mussten.
Auch wenn ihr Leben nach diesem Inferno vermutlich friedlicher weiter geht, so richtig glücklich werden sie wohl nie sein können, denn die Vergangenheit wird sie nie loslassen.
Wirklich tragisch. Man würde ihnen anderes wünschen.

Toller Teil. Du hast den Kampf sehr plastisch geschrieben und auch die dramatischen Szenen zwischen Harry und Draco, aber auch die der anderen sehr gut beschrieben.
Kompliment.
LG. silver



Re: redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32 (Punkte: 1)
von Quirky auf Freitag, 30. Juli 2010 @ 14:40:43 Uhr
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Quirky hat grad nen Gedankengang: Warum schreibt Harry in der Gegenwart seine Geschichte auf? - Ich hätte da ne Idee, die mir ein wenig Hoffnung gibt.^^

So jetzt zum Vorletzten Kapitel

Man war das ne Schlacht! Sauspannend! Hab zwischendurch vergessen zu atmen und auch die Zigarette in meiner Hand - bis dann das letzte stück Glut über meinen Handrücken gerollt ist *autsch*^^

Die Szene mit Crabbe und Goyle fand ich schon richtig ergreifend, aber Harry/Draco noch viel mehr - meine Augen waren sogar feucht.
Ich bin nun richtig gespannt wie das endet!
Da sind noch einige Fragen offen.
Ich vermute auch, dass wir im letzten Teil noch etwas über die Bellatrix/Hermine-Szene erfahren - okay ich hoffe es, weil mich schon sehr interessiert wer Bella getötet hat.

Ich freu mich auch riesig, dass ich es noch geschafft habe wieder aufzuschließen, bevor du den letzten Teil gepostest hast :D
Ich werde jetzt die Minuten bis zum letzten Kapi zählen^^

GLG Quirky



Re: redangeleve: Chronicles of a lifetime love - Teil 32 (Punkte: 1)
von Turquenione auf Samstag, 07. August 2010 @ 18:13:25 Uhr
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Von Dracos Mutter hätte ich irgendwie mehr erwartet, als ihn noch zu ermuntern Voldemort zu folgen, aber andererseits passts irgendwie doch zu ihr. Und Lucius... naja, das war ja klar, dass er seinem Herrn weiterhin treu dient. Viel genutzt hat es den beiden ja nicht wirklich...
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr ich mit den Figuren in deinen Storys mitfiebere, auch wenn ich genau weiss, dass sie überleben. Das spricht auf jeden Fall für dich :)
Ich finds ja genial, dass du auch Madame Pomfrey als Kämpferin eingebaut hast, grosse Klasse!
Und Greg hat sich für die richtige Seite entschieden, auch wenn das seinen Tod bedeutet hat. Ich fand es sehr berührend, wie du die Szene zwischen den beiden Freunden eingebaut hast.
Leid tut es mir um die Malfoys und um Lavender, ich mochte die drei sehr...
Und endlich mal überlebt Dumbledore (vorerst)! Ich werde mich gleich daran machen den nächsten Teil zu lesen und dort weiter zu kommentieren :)








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