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 Red-Sydney: Das Dunkle Reich - Teil 16
Geschrieben von Red-Sydney am Freitag, 12. März 2010 @ 21:11:34 Uhr



Autor: Red-Sydney
Titel: Das Dunkle Reich
Inhalt: Vor zwanzig Jahren gelang es Snape zusammen mit Remus’ Hilfe, die Potters vor Voldemort zu retten und in Sicherheit zu bringen. Doch die Rettungsaktion hatte fatale Folgen: Obwohl der Dunkle Lord weiterhin die Erfüllung der Prophezeiung fürchtete, schaffte Er es, Seine Herrschaft auszubauen und die Welt ins Chaos zu stürzen. Fünfzehn Jahre später zerstörte Albus Dumbledore gemeinsam mit Harry den letzten Horkrux, wurde dabei jedoch getötet. Als Snape, der immer noch seinen Herrn für Dumbledores Widerstandsgruppe ausspionierte, Voldemort daraufhin ermordete, nahm Lucius Malfoy den Platz des Dunklen Lords ein. Trotz des Misstrauens anderer Todesser setzte er Snape als einen seiner Berater ein. Dieser nutzt seither seine neue Stellung, um die verbliebenen Mitglieder des Ordens des Phönix zu schützen. Bis ein unvorhergesehenes Ereignis alles über den Haufen wirft, als der Kronregent Draco Malfoy zum ersten Mal auf die Widerstandskämpferin Hermine Granger trifft...
Spoiler: keine
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Teil: 16/?
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Hermine/Draco, Lucius/Narzissa, Severus Snape, Remus Lupin



 

 

Fünfzehntes Zwischenkapitel: Pansy Parkinson

 

Ich stehe hier in meinem Hochzeitskleid. Meinem teuren, extravaganten, maßgeschneiderten Designerhochzeitskleid. Ich kann mich nicht satt sehen an dieser Pracht, diesem phantastischen Haufen Stoff und Tüll, der mich so verflucht-unglaublich attraktiv macht.
Und trotzdem denke ich die letzten Wochen immer nur an ihn und daran, ob es wirklich eine so gute Idee gewesen ist, ihn zu meiner Hochzeit einzuladen.
Es geht mir dabei nicht um Blaise, der befürchtet, mein ehemaliger Verlobter könnte mir am Tag unserer Trauung das Hirn rausvögeln. Ein bisschen Eifersucht tut meinem Bräutigam auch mal ganz gut.

 

Nein, ich frage mich, wie ich mich halten werde, wenn ich Draco gegenübertrete. Seit Jahren haben wir uns schon nicht mehr gesehen. Seit dem Tag, an dem er mir an den Kopf geworfen hat, ich würde ihn mit einem dahergelaufenen Kriminellen betrügen und ihn nur heiraten wollen, um ihn nach der Hochzeit umzubringen und sein Vermögen zu erben.
Ich habe damals fassungslos vor ihm gestanden und meine Unschuld beteuert. Ich hätte alles getan, um ihm zu beweisen, dass er sich irrte. Aber er hat sich aufgeführt wie ein Verrückter, mich gepackt und aus dem Haus seiner Eltern geworfen. Er hat mir gedroht, sollte ich ihm je wieder unter die Augen treten, würde er mich von der Reichspolizei verhaften und lebenslang einsperren lassen.
Ich gestehe es nicht gerne, doch ich habe in dieser Nacht soviel geheult wie noch nie in meinem Leben.

 

Zu meinem Glück hat mir mein Stolz dabei geholfen, Draco als paranoiden Irren abzustempeln, mit dem ich sowieso nie glücklich geworden wäre. Mal davon abgesehen, dass mich sein Vater noch nie hatte leiden können.
Ich habe es geschafft, ihm erfolgreich aus dem Weg zu gehen und sogar den dicken Brief nicht zu öffnen, den er mir urplötzlich eines Tages geschickt hatte.
Erst als Blaise mir den Antrag gemacht hat, wurde mir bewusst, dass mich diese Geschichte immer noch verfolgt. Ich wollte damit abschließen, hauptsächlich um Draco zu beweisen, dass er mich mal kreuzweise kann. Aus diesem Grund habe ich auch den Brief gelesen, weil ich glaubte, es würde mir nichts mehr ausmachen.
Ich hätte ihn, ohne ihn zu öffnen, sofort verbrennen sollen, als ich ihn wiederfand.

 

Sein Inhalt erklärte vieles. Verflucht, ich habe Draco während unserer Beziehung noch nie so brutal offen erlebt. Er berichtete mir von dem, was sein Vater getan hatte, um uns auseinander zu bringen, weil Lucius mir nicht über den Weg traute. Der Princeps hat sich verdammt große Mühe gegeben, mich als untreue, geldgierige Schlampe hinzustellen. So große Mühe, dass ich Draco fast vergeben hätte. Doch dann erinnerte mich mein Stolz daran, dass mein ehemaliger Verlobter mir all diese Dinge zugetraut hat. Dass er mir nicht geglaubt hat, sondern sich so leicht von seinem Vater hat beeinflussen lassen.
Nein, das kann ich ihm nicht vergeben. Aber hassen kann ich ihn auch nicht mehr. Ich verstehe ihn sogar ein bisschen. Vielmehr so gut, dass ich begonnen habe, mich wieder für sein Leben zu interessieren.
Blaise denkt, ich wolle vielleicht alte Geschichten wieder aufwärmen. Ich dagegen hoffe, dass ich nur eine abschließende Konfrontation suche.

 

Kapitel 16: Die Ex-Akten

„Du willst wirklich zu dieser Hochzeit gehen?“
Draco hielt mitten in der Bewegung inne, drehte sich aber nicht von dem Spiegel vor ihm weg. „Ja, das habe ich vor.“
Woher wusste seine Mutter nur wieder davon? Er hatte sich solche Mühe gegeben, es vor ihr zu verheimlichen, damit er sich nicht erneut ihre Vorurteile gegen Pansy anhören musste. Und er wollte sich nicht mit ihr streiten.
„Aus welchem Grund willst du dir das antun?“ Irrte er sich oder klang sie besorgt?
Doch er würde hart bleiben. Er brauchte diese Ablenkung unbedingt, sonst wurde er noch verrückt. Hermines Panik ließ ihn nicht mehr los und er fragte sich, ob sie vielleicht schon einmal schlechte Erfahrungen mit der Reichspolizei gemacht hatte. Als Weasley war das gar nicht so unwahrscheinlich. Tief in seinem Inneren hoffte er sogar, dass er nicht ungewollt seinen Vater auf sie gehetzt hatte.

„Ich wurde eingeladen. Von Blaise.“, gab er unwirsch zur Antwort.
Sie seufzte schwer. „Ist das alles? Bist du sicher, dass es dir dabei nicht um sie geht?“
Der lauernde Unterton in ihrer Stimme machte ihn hellhörig. Wollte sie ihn etwa erneut einreden, dass er sich besser von Pansy fernhalten sollte, um nicht von ihr eingewickelt zu werden? Sie hatte ihm all die Jahre immer wieder vorgebetet, er solle seiner ehemaligen Verlobte bloß nicht noch einmal unter die Augen treten.
Er beschloss, zu schweigen, sie einfach zu ignorieren. Vielleicht hatte er ja Glück und sie beließ es bei diesen lästigen Fragen.
Er hatte keins. „Du solltest sie nicht besuchen. Du weißt doch, sie ist hinterhältig, berechnend und geldgierig. Erinnerst du dich etwa nicht mehr daran, was sie dir angetan hat?“
Oh, er erinnerte sich sehr gut daran, was Lucius ihm angetan hatte. Selbst wenn er Pansy abgrundtief hassen würde, konnte er ihr eines niemals vorwerfen: Dass sie ein opportunistisches, manipulatives Miststück war. Sie hatte ihn ehrlich bewundert, unterstützt und geliebt. Etwas das er von den meisten seiner anderen sogenannten Freunde nicht hatte behaupten können. Besonders nachdem sein Vater der Princeps geworden war.

Aber wenn er ihr dies jetzt ins Gesicht sagte, würden sie sich gegenseitig anschreien, so wie es schon mehrmals vorgekommen war. Er musste sie von ihrem Pansy-Hasstrip ablenken, selbst wenn es schwer fiel, Ruhe zu bewahren. „Ich gehe nicht wegen ihr dorthin, verdammt!“
Narzissa bewies plötzlich ein erstaunliches Maß an hellseherischen Fähigkeiten. „Ist es wegen ihr? Der jungen Frau, die dir das Leben gerettet hat?“
Auch das war ein Thema, über das er nicht mit ihr reden wollte. Doch es würde nicht so schnell in einem Streit enden. „Ja, in gewisser Weise.“ Ungerührt richtete er seine Kleidung, bis sie perfekt saß, und fuhr sich einmal durch sein blondes Haar, um sich die Strähnen aus der Stirn zu streichen.
Seine Mutter gab nicht auf. „Ist sie ebenfalls eingeladen?“
Das wäre verflucht unpraktisch, Hermine auf der Hochzeit zu treffen. Und das nicht nur, weil er sie dort eigentlich für eine Zeitlang vergessen wollte. Pansy würde bestimmt nicht begeistert sein, wenn sie von der Sache zwischen ihm und einer Weasley erfuhr. „Keine Ahnung. Ich denke nicht.“
Bevor sie ihn noch weiter ausfragen konnte, ließ er sie ohne ein Wort des Abschieds stehen.

~ * ~ * ~

Hermine starrte auf den Monitor vor ihr, als könne sie sich auf gar nichts mehr anderes konzentrieren. In ihrem Inneren tobte ein Sturm. Ein unaufhaltsamer, nicht enden wollender Sturm und sie wusste nicht einmal, auf welche Weise sie sich ihm stellen sollte.
Vor ihr auf dem Bildschirm war ein Photo eines siebzehnjährigen Draco mit seiner Verlobten Pansy Parkinson zu sehen. Sie hatte nicht lange gebraucht, um dieses Bild zu finden, denn zu jener Zeit galten die beiden in der Boulevardpresse als das Traumpaar. Die Trennung der beiden kam für jeden Klatschreporter vollkommen überraschend.
Was hatte Lucius Malfoy damals getan, das die beiden auseinandergebracht hatte? Und aus welchem Grund hatte er das getan? Warum sollte sich der Princeps in die privaten Beziehungen seines Sohnes einmischen? Hatte diese Pansy vielleicht irgendetwas im Schilde geführt, von dem Draco niemals erfahren hatte? Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass ein Vater nur aus Spaß die Verlobung seines Sohnes torpedierte.

Interessiert sah sie sich das Mädchen näher an. Die dunklen Augen in ihrem mopsähnlichen Gesicht blickten hochnäsig und arrogant auf den Fotografen herab. Dennoch wirkte sie unglaublich glücklich, während sie sich fest an Draco schmiegte. Immer wieder sah sie verliebt zu ihrem Verlobten hinüber, der lächelnd den Arm um ihre Schultern gelegt hatte.
Hermine wusste nicht, was sie von den beiden als Paar halten sollte. Auf sie machte Pansy den Eindruck, als hätte sie wie eine überhebliche Klette an dem Blonden gehangen.
Die kleine Stimme der Vernunft in ihrem Kopf ermahnte sie, in Gedanken nicht zu sehr über dieses Mädchen herzuziehen. Damit niemand auf die völlig abwegige Idee kommen konnte, sie wäre eifersüchtig. Eigentlich wollte sie nur einen Grund dafür finden, warum Lucius Malfoy die beiden hatte auseinanderbringen wollen. Wenn etwas mit Pansy nicht gestimmt hatte, wenn sie eine falsche Schlange gewesen war, hätte er seinen Sohn geschützt. Andernfalls war er ein kontrollsüchtiger Verrückter, der Draco keine Liebe gönnte.

Sie seufzte. So sehr sie auch in den letzten Stunden gesucht hatte, sie hatte nichts entdeckt, was Pansy Parkinson belastet hätte. Diese war sogar eine ausgesprochene Wunschkandidatin für den Spross einer hochgestellten Todesserfamilie: Reich, reinblütig über mehrere Generationen hinweg und muggelfeindlich. Eigentlich hätte sie bei den Malfoys wahre Stürme der Begeisterung auslösen müssen.
Hatte Draco das Alles vielleicht phantasiert? War er krankhaft paranoid?
Da fiel ihr etwas ein. Hatte der Blonde nicht behauptet, sie hätte ihn in ihrem Hausflur mit dem Messer angegriffen? Sie erinnerte sich, dass Lupin zu ihrem Schutz mehrere Kameras in dem Gebäude angebracht hatte, in welchem sie wohnte. Im Flur vor ihrer Wohnung, im Treppenhaus und im Eingangsbereich. Sie musste sich dringend die Aufnahmen des Tages ihrer Entführung anschauen. Dann würde sie hoffentlich erkennen, ob er sich alles nur eingebildet hatte oder nicht.

Nachdem sie wusste, wonach sie suchen musste, durchforstete sie das System nach den Videodateien. Zum Glück kannte sie das Datum und den ungefähren Zeitraum, in welchem ihre Doppelgängerin angeblich den Kronregenten mit einem Messer bedroht hatte. Dennoch ließ sie die Aufnahmen schnell vorlaufen, bevor noch jemand bemerkte, was sie gerade tat. Sie wollte sich nicht von Lupin anhören müssen, warum sie Draco Malfoy besser nicht hinterher spionieren sollte.
Zuerst übersah sie es beinahe. Allein ein Lichtreflex, das Aufblitzen einer metallischen Klinge, machte sie darauf aufmerksam. Eilig stoppte sie die Datei und erstarrte. Das war sie, im Licht ihres Hausflurs. Ihr Gesicht, ihr Körper, der dem Kronregenten ein Messer an die Kehle hielt. Geschockt presste sie sich die Hand vor den Mund.
Das durfte nicht wahr sein! Draco hatte Recht gehabt. Sein Vater hatte jemanden beauftragt, sich in sie zu verwandeln und seinen eigenen Sohn zu bedrohen. Sie musste unbedingt mehr darüber erfahren. Und zwar nicht nur, weil sie wissen wollte, was Lucius Malfoy noch für sie geplant hatte. Doch in dem System des Ordens würde sie wohl nichts weiter darüber finden. Sie brauchte die Hilfe eines Insiders.

„Hermine?“
Kaum hörte sie Lupins Stimme, schloss sie hastig die Aufnahme und öffnete einen unbedeutenden Bericht. Betont gelassen drehte sie sich zu ihm um und wartete, bis er an ihrem Schreibtisch angekommen war. „Was gibt es?“
Er wirkte ernst, aber nicht beunruhigt. „Würdest du bitte mit mir kommen? Ich muss dir etwas Wichtiges zeigen.“
Stirnrunzelnd stand sie auf und folgte ihm. „Was ist es denn?“, erkundigte sie sich nervös.
Doch er antwortete nicht, was ihre Aufregung steigerte. Sie wusste zwar, dass er sie vorgewarnt hätte, wenn es etwas Schlimmes gewesen wäre. Aber seit sie vor fünf Jahren mitten in der Nacht geweckt und in einer Blitzaktion außer Landes geschafft worden war, hasste sie Überraschungen.

Während sie durch die Tischreihen schritten, fragte sie sich, ob sie bald wieder die Flucht ergreifen musste. Seit Wochen befürchtete sie jeden Tag, dass man sie erneut ausschleusen musste, um sie vor den Malfoys und der Reichspolizei zu schützen. Allerdings hätte Lupin sie dann vermutlich zur Eile angetrieben und ihr bestimmt einen Hinweis gegeben.
Plötzlich entdeckte sie eine Gruppe von Menschen, die um einen einzelnen Mann herumstand. Die breiten Schultern, die ansonsten schlanke, hochgewachsene Gestalt und die kurzen, dunklen Haare erinnerten sie an jemanden.
Als sich der Unbekannte umdrehte und sie sein Gesicht sah, erkannte sie ihn und atmete tief durch. Er erblickte sie sofort und trat aus der Menge auf sie zu. „Erminne.“, begrüßte er sie mit einem erfreuten Lächeln.
Diese Überraschung war Lupin wirklich gelungen.
Erleichtert umarmte sie ihren Ex-Freund Viktor Krum.

~ * ~ * ~

Gedankenverloren starrte Snape in die Flammen des Kamins. Er saß in seinem Lieblingssessel, einem abgewetztes Familienerbstück, das Bellatrix einmal als ‚Restposten von der Müllhalde’ bezeichnet hatte. Er gab nicht viel auf ihre Meinung. Es war das einzige Möbelstück, das von seinem Haus in Spinners End übriggeblieben war, nachdem man diese verarmte Muggelgegend dem Erdboden gleichgemacht hatte. Es mochte sentimental klingen, aber der Sessel ließ ihn immer wieder die Gegenwart seiner verstorbenen Mutter spüren.
Im Moment jedoch konnte er an nichts anderes denken als an das, was sein Gast gesagt hatte. Er hasste es, so leicht durchschaut zu werden. Dies passierte ihm nicht sehr häufig. Nicht mehr seit Lily tot war.
Inzwischen hatte sich der Sturm in seinem Inneren beruhigt. Nur die Fragen über die Herkunft dieser seltsamen Fremden quälten ihn nun mehr denn je. Hatte sie wirklich geraten, was seine Gefühle anging, oder wusste sie genau Bescheid?

Ein leises Räuspern brachte ihn dazu, einen Blick hinter sich auf die Tür zu werfen. Dort stand sie und sah schüchtern zu ihm herüber. „Entschuldigt. Ich wollte Euch nicht stören.“
Schon wollte sie sich wieder davonmachen. Mit einem genervten Augenrollen rief er sie zurück. „Wo du schon mal hier bist, kannst du mir auch verraten, was los ist.“
Sie nickte schwach und drehte sich zu ihm um. „Ich wollte Euch nicht kränken. Oder verletzen. Oder Euch ausfragen. Es tut mir Leid, dass ich Euch Kummer bereitet habe.“
Er atmete tief ein, um nicht ungehalten zu werden. Ihre übertriebene Ehrerbietung ging ihm immer mehr auf die Nerven. Auf irgendeine Art und Weise musste er sie ihr doch austreiben können! „Da ist nichts, was nicht schon da gewesen wäre. Kein Grund sich zu entschuldigen.“
Verlegen starrte sie ihre Füße an, sodass er ihre nächste Frage kaum verstand. „Ist sie tot?“
Er wandte sich schnell von ihr ab und den Flammen zu. „Ja.“, antwortete er mit belegter Stimme.

Sie reagierte betroffen. „Das tut mir aufrichtig Leid.“
Er wollte ihr Mitleid nicht. Aber sie deswegen anzuschreien wollte er noch weniger. „Wie heißt du?“, erkundigte er sich daher, um von sich abzulenken.
„Ich weiß es nicht mehr.“, hörte er sie leise flüstern.
Das hätte er sich ja denken können. Doch er wollte sie endlich mit einem Namen ansprechen können. „Wie hat dich dein Herr genannt?“
„Rabinja.“ Ein russisches Wort für Sklavin, soweit er sich erinnerte. Wie originell! Dies würde er ganz sicher nicht verwenden.
Sein Gast war da nicht so konsequent. „Ihr könnt mich auch so nennen. In all den Jahren habe ich mich daran gewöhnt.“
Mit einem wütendenden Blick drehte er sich zu ihr um. „Du wirst dir einen anderen Namen aussuchen, verstanden? Das ist ein Befehl!“
Sie nickte kurz und wandte sich ab, um den Raum zu verlassen. Dabei glaubte er, ein schwaches Lächeln auf ihren Lippen zu entdecken.

~ * ~ * ~

Draco sah sich gelangweilt um. Bei der Trauung hatte er sich eher im Hintergrund gehalten und das glückliche Brautpaar nur aus der Ferne beobachtet. Es war schon schlimm genug gewesen, dass Pansy in diesem atemberaubenden Kleid einen anderen heiratete. Da musste er ihr nicht auch noch persönlich unter die Augen treten. Jedenfalls nicht solange er es vermeiden konnte.
Allerdings musste er sich eingestehen, dass es nicht halb so sehr schmerzte, wie er befürchtet hatte. Es war eher Wehmut mit einem Hauch Eifersucht, was er verspürte.
Und dann kehrten seine Gedanken wieder einmal unbeabsichtigt zu Weasley zurück.
Er hasste sich selbst dafür. Immerhin wollte er sich hier ablenken und seiner ehemaligen Verlobten hinterher trauern. Stattdessen stellte er sich heimlich vor, wie es wohl wäre, wenn Hermine unter den Gästen wäre. Er hoffte inständig, sein Gehirn tat dies nur, um über die unerträgliche Enttäuschung über Pansys Hochzeit hinwegzukommen.

„Draco, du bist also wirklich gekommen.“
Sie hatte ihn schließlich doch gefunden!
Seufzend drehte er sich zu der Braut um und setzte die typisch unbeeindruckte und leicht blasierte Miene auf, die sein Vater so formvollendet beherrschte. „Pansy, du siehst absolut fabelhaft aus.“
Sie hob skeptisch die Augenbrauen. „Genau das hat Lucius oft zu mir gesagt, um mich möglichst schnell loszuwerden.“
Innerlich schluckte er schwer bei diesen Worten. Den Vergleich mit Lucius hatte er ja beabsichtig. Aber ihr Tonfall verriet ihm, dass sie ihm in all den Jahren immer noch nicht vergeben hatte. Und das war etwas, das er sich für dieses Wiedersehen wünschte.
Plötzlich lächelte sie. „Doch er war dabei wesentlich kälter und abfälliger als du.“

Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte. Hatte sie den Brief nun gelesen und verstanden oder nicht? Er sollte sie besser testen. „Na, dann hat er mich ja noch nicht völlig verdorben, oder?“
Sie musterte ihn wortlos. Ihr Gesichtsausdruck zeigte ihm nicht, was ihr gerade durch den Kopf ging. Auf einmal wurde ihr Blick weich und er sah die alte Pansy vor sich, die er von Kindesbeinen an kannte und der er einen Heiratsantrag gemacht hatte. „Ich bin überzeugt, dass es noch Hoffnung für dich gibt.“
Er wollte gerade etwas sagen, als Blaise neben sie trat. Besitzergreifend legte er seinen Arm um seine Ehefrau. „Draco, hier steckst du also. Ich dachte schon, du wärst nicht gekommen.“
Das hatte sich der Dunkelhäutige wohl eher gewünscht, ging es dem Blonden durch den Kopf, aber er sprach es nicht aus. Zabinis verkniffene Miene erklärte mehr als tausend Worte. „Ich wollte euch nicht die Show stehlen.“

Blaise versuchte krampfhaft, sich zu beherrschen, doch Draco wusste sofort, dass seine kleine Spitze gesessen hatte. Seltsam, früher waren sie so etwas wie Freunde gewesen. Und jetzt? Und das alles nur wegen Pansy? Oder hatte es auch irgendetwas mit seiner neuen Stellung als Kronregent zu tun? Draco Malfoy, die unnahbare Berühmtheit. Ihm fiel in diesem Augenblick unerwartet ein, dass er seine beiden besten Kumpels aus Schultagen, Vincent Grabbe und Gregory Goyle, schon lange nicht mehr getroffen hatte. Verdammt, war er so von der Außenwelt abgeschnitten?
Zabini hatte sich inzwischen von dem Seitenhieb erholt. „Keine Sorge. Falls du irgendwann heiratest, wirst du bestimmt die ungeteilte Aufmerksamkeit aller verfügbaren Reporter des Reiches genießen.“ Das ‚Falls’ betonte er so auffällig, dass auch dem letzten Idioten aufgefallen wäre, wie sehr der Dunkelhäutige an dieser Möglichkeit zweifelte.

Pansy seufzte genervt auf. „Schatz, das ist meine Hochzeit. Wenn du dich mit ihm prügeln willst, warte bitte bis nach den Flitterwochen.“
Ja, das war die gute alte Pansy. Während ihrer Schulzeit hatte sie kaum Rücksicht auf den Ruf anderer genommen. Aber sobald ihr eigener in Gefahr geriet, wurde sie zickig. Früher hatte er sie manchmal zum Scherz damit aufgezogen.
Blaise knickte augenblicklich ein. „Ich will mich nicht prügeln. Weder mit ihm noch mit irgendjemand anderem.“ Er sagte es, als wäre eine anständige Prügelei völlig unter seiner Würde. Draco durchschaute ihn sofort und triumphierte innerlich darüber, wie gut seine Ex-Verlobte ihren Bräutigam bereits abgerichtet hatte.
„Da hast du ganz Recht. Spar dir deine Energie lieber für die Hochzeitsnacht auf. Bei deiner Frau wirst du sie gebrauchen können.“ Freundschaftlich schlug er Zabini auf die Schulter, der das Gesicht zu einer wütenden Grimasse verzog.
„Draco!“ schimpfte Pansy ihn, aber in ihren Augen funkelte es amüsiert.

Allmählich verlor er die Lust daran, Blaise zu ärgern. Es hätte mehr Spaß gemacht, wenn er seine Verlobte noch abgöttisch geliebt hätte. Dann wäre es jedoch auch wesentlich schmerzhafter gewesen, hier vor ihr zu stehen und vorzugeben, dass er ihr für ihre Ehe viel Glück wünschte. So war es nur ein dumpfes, schmerzliches Pochen, das er einigermaßen gut unter Kontrolle hatte.
War das etwa Hermines Verdienst? Wenn ja, dann war er vom Regen in die Traufe geraten. Denn war es wirklich erstrebenswerter, einer Frau nachzusteigen, die ihn verabscheute und seit neustem wahrscheinlich auch bemitleidete, als seiner verheirateten Ex-Verlobten hinterher zu trauern? Nicht wirklich.
„Ich lass euch beiden Turteltäubchen besser allein, bevor Blaise noch auf irgendwelche Dummheiten kommt.“, verabschiedete er sich und suchte durch die Menge hindurch das Weite. Er sollte von hier verschwinden. Er war schon zu lange hier.

Er hatte beinahe die Haustür der riesigen Villa des Brautpaars erreicht, da holte ihn Pansy ein. „Willst du etwa schon gehen?“
Ihre Frage war verdammt überflüssig, aber er entschied sich, sie trotzdem zu beantworten. „Dein Mann wird ruhiger schlafen können, wenn ich es tue. Nicht dass noch etwas Schlimmes zwischen uns beiden passiert.“
Sie sah ihm tief in die Augen. „Das hört sich an, als wäre das das Letzte, was du tun wolltest.“
War es das? „Ich dachte, du hasst mich immer noch.“
„Hätte ich dich sonst eingeladen?“, konterte sie prompt und ehe er reagieren konnte, lagen ihre Lippen auf seinen. Es fühlte sich so vertraut an, selbst nach all den Jahren.
Und doch so fremd.
Sanft löste er sich von ihr. Hoffentlich verriet seine Miene, wie Leid es ihm tat und wie schwer es ihm fiel. „Du hast dich entschieden.“ Eilig drehte er sich um und ließ sie stehen.

~ * ~ * ~

„Und du bist wirklich nicht hier, um auf mich aufzupassen?“ Hermine konnte es nicht fassen, dass sie in einem kleinen Londoner Cafe saß, zusammen mit ihrem Ex-Freund.
„Ich denke nicht, dass ich noch einmal eine Ohrfeige von dir bekomme will.“ Er lächelte, aber seine Antwort ließ sie dennoch vor Verlegenheit rot werden.
Ja, damals, bei ihrer ersten Begegnung, hatte sie etwas überreagiert und ihre ganze Wut über ihre erzwungene Flucht an ihm ausgelassen. Dabei hatte er lediglich die Aufgabe gehabt, sie in Sicherheit zu bringen und zu verstecken.
Plötzlich wurde er ernst und runzelte die Stirn, sodass sich seine Augenbrauen zu einem einzigen buschigen Strich zusammenzogen. „Ich hab gehört, du bist in Schwierigkeite.“
Sie seufzte schwer. Allmählich wurde sie es leid, wie ein rohes Ei behandelt zu werden. Natürlich war sie ein Mitglied des Ordens, der alles tun würde, um sie vor dem Gefängnis zu bewahren. Aber so wie es zurzeit mit Draco lief, war sie der Meinung, allein mit ihmfertig zu werden. „Was heißt hier Schwierigkeiten? Da gibt es nichts Weltbewegendes, über das du dir Sorgen machen müsstest. Und auch keine furchtbaren Gefahren, denen ich nicht tagtäglich ausgesetzt bin.“

„Draco Malfoy.“ Er sprach den Namen fast akzentfrei, doch mit einer gewissen Verachtung aus. Augenblicklich fragte sie sich, was er wohl sagen würde, wenn er erfuhr, dass sie den Kronregenten immer besser verstand? Sie konnte dies ja selbst nicht wirklich fassen.
Genauso wenig wie sie fassen konnte, dass Lupin Viktor davon erzählt hatte. Wusste etwa schon der ganze Orden darüber Bescheid? „Das habe ich im Griff.“
Er hob skeptisch die Augenbrauen. „Err ist der Sohn des Princeps.“
Obwohl er nichts weiter dazu sagte, ahnte sie, was er meinte. „Er wird mich genauso schnell verraten wie irgendein fester Freund, der davon erfährt.“
Was tat sie da? Verteidigte sie gerade allen Ernstes einen Malfoy? Wie weit war sie schon gekommen? Würde er sie genauso verteidigen, wenn er in einer ähnlichen Situation steckte? Nein, wohl kaum.

Viktor blieb ernst. „Ich würde dich niemals verrate.“
Ja, das war ihr mehr als klar. Bei seiner Vergangenheit hatte sie auch nichts anderes erwartet. Er hatte seinen Großvater durch Gellert Grindelwald und seinen Vater durch Voldemort verloren. Er hatte erlebt, wie es war, wenn nahe Verwandte aufgrund von Vorurteilen und falschen Idealen sterben mussten. Draco nicht.
In diesem Moment wurde der Blick ihres Ex-Freundes weich. Einer der seltenen Augenblicke, in denen dies geschah. „Du glaubst mir doch, oder?“
Sie nickte. Natürlich glaubte sie ihm. Sie vertraute ihm. So wie sie Harry, Ron, Ginny, Neville und Lupin vertraute. Sie wussten alle, wer und vor allem was sie war, und kannten und liebten ihre wahre Persönlichkeit und Identität.
Und falls Viktors Vater noch am Leben gewesen wäre, hätte er bestimmt keine Frau angeheuert, die ihren Sohn und Hermine auseinanderbringen sollte.
Es hätte wirklich alles so leicht sein können. Aber das war es anscheinend nicht. Denn weshalb sonst ging ihr das Vorhaben einfach nicht mehr aus dem Kopf, Severus Snape über das Verhältnis zwischen Malfoy senior und junior auszufragen?


A/N: So, in diesem Kapitel gab's jetzt einige Infos über Draco/Pansy und den Mann, der Hermine entjunfert hat. ich hoffe, euch gefällt diese Wahl.
Vielen, lieben Dank für eure Kommis und Punkte.

@Thayet: Na ja, den Unbrechbaren SChwur kann man schon brechen. Nur stirbt man dann eines qualvollen Todes. Jedenfalls nach den Büchern.
Und Snape liebte Lily wirklich. Sie war seine beste Freundin und erste große Liebe in der Kindheit. Bis er sich der Schwarzen Magie zugewandt hat und sie ihm nach einem Streit die Freundschaft aufkündigte.

@Eve: Und? Gefällt dir die Wahl vonHermines Ex-Freund? Hab ich extra für dich geschrieben :).
Und ja, Hermine hat keinen stichhaltigen Beweis, dass die Fremde nicht LIly ist und das setzt sich auch in ihren Gedanken fest. Aber bei den folgenden Ereignissen gerät das ziemlich in den Hintergrund.
Snape kann natürlich nicht immer weglaufen. Wird er auch nicht. Aber der Anfang ist eben schwer.
Und zu der Sache mit der Durchsuchung vonHermines Wohnung:Ihr vwerdet bald erfahren, wer das war.


 
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"Red-Sydney: Das Dunkle Reich - Teil 16" | Anmelden/Neuanmeldung | 4 Kommentare | Diskussion durchsuchen
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Re: Red-Sydney: Das Dunkle Reich - Teil 16 (Punkte: 1)
von redangeleve auf Samstag, 13. März 2010 @ 22:56:08 Uhr
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Oh, hast Du wirklich extra für mich Viktor in die Story geschrieben? Wie lieb von Dir :D Ich liiebe Viktor und als Minchens Ex macht er sich doch gut.
Den Namen des Kapis fand ich übrigens klasse. Die Ex-Akten. Sehr gut gewählt *gg*.
Pansy kann einem irgendwie leid tun, obwohl die Frage bleibt, ob sie mit Blaise nicht besser dran ist. Der hat scheinbar keinen paranoiden Vater. Egal wer in den malfoyschen Haushalt einheiratet, sollte besser ein dickes Fell oder eine Flasche Gift dabei haben.^^
Wenigstens weiß Hermine jetzt, dass Draco nicht phantasiert hat. Das bringt ihm endlich mal wieder Pluspunkte. Und auch Draco erkennt, dass er sich nicht mal mit Pansy von seinen GEdanken an Mine ablenken kann. Es wird also früher oder später ein neues Treffen fällig. Mir wäre früher natürlich lieber ;-)



Re: Red-Sydney: Das Dunkle Reich - Teil 16 (Punkte: 1)
von Thayet auf Sonntag, 14. März 2010 @ 21:37:54 Uhr
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Hey =)

So, jetzt hab ich es auch endlich noch geschafft den Teil zu lesen. Er hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen!

Ich muss sagen, es passt irgendwie, das Hermine ihre Unschuld an Viktor verloren hat. Ich mochte ihn gerne in Band... 4 war das, oder? (ok, ich geb's zu, ich hab nur den Film gesehen *g)
Schön, das du ihn mit reingebracht hast.

Hermine hat nun also gesehen, das sie Draco bedroht hat und weiss, das Lucius dahinter steckt. Mal schauen, was sie noch machen wird deshalb.

Was Draco und Pansy angeht, so ist es für die beiden wirklich schlecht gelaufen, dank Dracos Eltern. Echt traurig weil sie sich aufrichtig geliebt haben.

Dieser Kuss an der Tür hatte etwas von Abschied. So hatte ich zumindest den Eindruck beim Lesen.

Was Snape betrifft, so lag ich ja richtig. Mal schauen, welchen Namen sich sein Gast aussuchen wird.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!

Alles Liebe Thayet



Re: Red-Sydney: Das Dunkle Reich - Teil 16 (Punkte: 1)
von Lauren auf Montag, 15. März 2010 @ 22:37:58 Uhr
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Hey, hier bin ich wieder! Ich hatte bis vor kurzen noch ziemlichen Stress, der hat sich zum Glück etwas gelegt.

So, ich habe natürlich, nicht auf deine grossartige story vergessen! Ich bleibe am Ball, bis zum bitteren Ende! ;))

Ich mag Draco in deiner fanfic. Toll, dass er so hartnäckig sein Ziel verfolgt! Denn, wer, kann schon einen Draco Malfoy auf Dauer widerstehen? :)

Ich warte schon auf den nächsten Teil. (Nur so als kleine Motivation...)

sg,L



Re: Red-Sydney: Das Dunkle Reich - Teil 16 (Punkte: 1)
von Quirky auf Dienstag, 30. März 2010 @ 13:10:59 Uhr
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Hi Red,

da bin ich tatsächlich wieder ;)

Ich sehe das auch eher wie Thayet
Für mich war der Kuss zwischen Pansy und Draco ein Abschluss und vielleicht sogar ein wenig ein Freundschaftsangebot - Mal schauen was nach ihren Flitterwochen passiert.

Krum selbst ist mir ziemlich egal (ist im Original an mir vorbeigerauscht) Aber die jetzige Situation ist schon spannend! Kommt halt drauf an wie lange er bleibt. Aber ich wette, dass Draco die zwei irgenwann irgendwie zusammen sieht und da brenne ich natürlich auf seine Reaktion! :D

So langsam entwickelt sich ja auch die Situation von Snape und 'ehemals-Rabinja' (Hoffentlich hat sie sich schon im nächsten Kapi einen Namen überlegt) Ich denke schon, dass sie Snape irgenwie mag ;)

Und weil ich so neugierig bin hüpf ich natürlich gleich zum nächsten Kapi

*hüpf*







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