
Autor: Skillet
Titel: Eine verführerische Diebin
Inhalt: Buffy goes to Polizei
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Teil: 13/?
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Buffy/Faith, Riley, Spike
Kommentar: Hoffe der Teil gefällt euch. fetten knutsch an chefin und DarknessFAITH ;) danke an schnatz.. Habe dir ja geschrieben warum ich meine Charaktere das machen lasse ^^

Kapitel 13: Konfrontationen und Geständnisse
Mit rasantem Tempo fuhr Faith aufs Fabrikgelände und hielt knapp vorm Eingang.
Wutentbrannt stieg sie ab, schmiss ihren Helm auf den Boden und öffnete die Fabriktür.
Die Fabrik war leer. Von Oz oder den anderen war keine Spur zu sehen.
„Oz? Oz!“ schrie die Brünette und sah sich um. Spikes Wagen stand tatsächlich vor der Ausfahrt. Vorsichtig fasste sie auf die Motorhaube. Sie war warm. Wütend schlug darauf.
„Dieser Arsch.“
„Wer ist hier ein Arsch?“
Schnell fuhr Faith herum und schaute direkt in die blauen Augen von Spike, der sich, ohne dass sie es bemerkt hatte, nahe an sie herangeschlichen hatte.
„Wo ist Oz?“ fragte die Dunkelhaarige und trat einen Schritt zurück. Sie dürfte es sich nicht anmerken lassen, dass Angst in ihr emporstieg. Der Computerfreak war noch nie ohne sich abzumelden aus der Fabrik weggegangen. Meiste Zeit saß er vorm PC oder war dabei sich high zu rauchen.
„Oz macht grade eine kleine Spritztour mit unseren lieben Riley. Sie wollen einen neuen Computer kaufen“, entgegnete Spike ruhig und fuhr mit seiner Hand über seinen Wagen.
„Wieso hast du mein Baby gehauen?“
Faith verschränkte die Arme. „Dein Baby hat wahrscheinlich mit dir eine Bank geknackt. Kann das sein?“
Spike lachte gekünstelt.
„Wie kommst du den darauf? Hat der kleine Oz vielleicht zu viel gekifft und dir Märchen erzählt.“
Auffordernd streckte die Brünette die Hand aus. „Gib mir den Schlüssel des Kofferraumes und ich mach mir ein eigenes Bild.“
Der Blonde fasste kurz in seine Hosentasche. „Huch. Ich glaube ich habe den Schlüssel verlegt.“
„Ach wirklich“, Faith hob eine Augenbraue, „wenn das so ist, öffne ich das Ding eben anders.“
Bevor Spike auch nur fragen konnte, wie sie das anstellen wollte, hatte sich Faith kurzerhand das Brecheisen, welches immer neben dem Fabriktor stand, gegriffen.
„Dein Baby macht jetzt den Arsch auf.“
Wütend stieß sie die Brechstange in die Verankerung und hebelte mit einen kurzen Ruck den Kofferraum auf.
„Was haben wir denn da?“ meinte Faith, als sie das ganze Geld sah.
Bedächtig schlug Spike den Kofferraumdeckel wieder zu.
„Luv, ich kann dir das erklären.“
Die Brünette umfasste die Brechstange ein wenig fester.
„Da gibt’s nichts zu erklären“, fuhr sie ihn eisig an.
„Leg erst mal die Brechstange zur Seite, bevor du noch jemanden damit weh tust. Ich weiß, dass du niemanden töten kannst.“
Leider hatte er damit ins Schwarze getroffen. Wenn sie könnte, würde sie jetzt ausholen und ihn mit einem einzigen Schlag umbringen. Doch es ging einfach nicht. Ein ehemaliger Freund meinte mal zu ihr, wenn man jemanden umbringt, bringt man sich selber langsam um. Das wollte sie nicht. Sie wollte leben. Ohne die Schuldgefühle einen Menschen umgebracht zu haben.
Wütend warf sie die Brechstange auf den Boden.
„Spike, was spielst du für ein Spiel mit uns?“
Erleichtert atmete der Blonde auf. Er wusste zwar, dass sie niemanden töten konnte, aber in ihren Augen hatte er gesehen, dass es sehr knapp um sein Leben gestanden hatte.
„Ich spiel hier kein Spiel mit dir. Ich wollte dich nicht in Gefahr bringen. Es war das erste Mal, dass wir eine Bank überfallen haben und wäre das schief gegangen, wären wir beide im Knast gelandet. So habe ich Riley beauftragt alles auszukundschaften, damit ich selbst mein Glück versuchen kann.“
Misstrauisch sah ihn seine Komplizin an. „Und das soll ich dir glauben?“
„Entweder du tust es oder du lässt es. Deine Entscheidung. Wenn du mir nicht glaubst... da ist die Tür. Du kannst raus spazieren, als eine freie Frau. Geh doch dann zu deiner Polizistin. Heul aber nicht, wenn du von ihr ein Arschtritt bekommst. Oder du glaubst mir und wir beide werden in zwei Wochen so viel Geld auf einmal haben, dass du jahrelang Urlaub machen kannst, mit allen drum und dran.“
Geld. Wieder ging es nur um Geld. Sie wusste nicht, ob sie ihm glauben sollte, aber wenn Spike sie nicht wieder anlog und sie wirklich in zwei Wochen so viel Geld besitzen würden, dann könnte sie von alldem wegkommen und endlich ein Taxiunternehmen gründen.
„Welche Bank rauben wir aus?“
Spike grinste. „Ich wusste, dass du nicht wiederstehen kannst, luv. Die ´Bank of America´ ist unser Ziel.“
Faith kannte die Bank. Die Bank war ganz in der Nähe des Central Parks.
****
Oz wusste nicht ob er schreien oder weinen sollte. Seine Augen waren verbunden und sein Kopf tat immer noch weh, von dem schweren Gegenstand, der ihn getroffen hatte. Es fiel in daher schwer, nicht wieder bewusstlos zu werden. Stattdessen versuchte er näheres aus seiner Umgebung wahrzunehmen.
Er saß in einem Auto. Wahrscheinlich auf einem Rücksitz, weil wenn er seine Beine austreckte, dann spürte er einen glatten Wiederstand und keine Wölbung wie es der Fall wäre, wenn man auf den Beifahrersitz saß. Es roch leicht nach Leder und Schweiß.
Als er versuchte seine Hände zu bewegen merkte er, dass sie mit Handschellen aneinandergekettet waren. Sogar seine Füße waren verkettet. Hatten die Bullen ihr Versteck gefunden und eine Razzia durchgeführt?
Nein, das konnte nicht sein. Welche Polizisten würden einem Verbrecher die Augen verbinden?
„Na Schlafmütze, endlich aufgewacht?“
Die Stimme. Er kannte diese Stimmte.
„Riley? Was soll das?“
Der Polizist lachte boshaft. „Wir machen eine kleine Spritztour. Mehr nicht.“
Langsam wurde Oz panisch. Er versuchte wie wild seine Hände von den Handschellen zu befreien und trat mit seinen Füßen um sich.
„Na na, wer wird sich denn da so wiedersetzen wollen. Entspann dich Oz. Es ist gleich vorbei.“
Was war gleich vorbei? Sein Leben? Er wollte noch nicht sterben. Er war doch erst 23. Nie hatte er jemand verletzt, gestohlen oder sich irgendwem wiedersetzt und nun sollte ein normaler Polizist ihn einfach ohne Grund töten?
„Wir sind da. Alles aussteigen.“
Oz hörte wie der Motor ausgeschaltet wurde und jemand aus den Wagen stieg. Schritte nährten sich, dann wurde seine Tür geöffnet und er wurde rausgezogen. Mit einem dumpfen Poltern landete Oz, mit dem Gesicht zuerst im Sand.
Er spuckte, als er nach oben gezogen wurde, um den Sand aus dem Mund zubekommen. Seine Zähne knirschten.
Die Augenbinde wurde abgemacht und grelles Licht blendete ihn. Es dauerte einen Moment, bis er sich an die Helligkeit gewöhnt hatte, dann sah er Riley vor sich stehen.
„Du miese Schwein“, fluchte er gepresst.
Riley grinste dreckig. „Es ist auch schön dich zusehen.“
Oz sah sich panisch um und die blanke Angst packte ihn. Noch ein paar Schritte weiter zurück und er würde über die Klippen ins Meer stürzen. Wenn er nicht schon davor von den scharfen Felsen aufgespießt wurde. Der Computerfreak fühlte sich wie in einem dieser alten Mafia-Filme, wo Leute spurlos verschwanden und erst nach Wochen wieder auftauchten. Tot.
„Warum tust du das? Hat Spike was damit zu tun?“
Der Polizist zückte seine Knarre und entsicherte sie langsam. Dabei ließ er sein Opfer nie aus den Augen. Spike hatte ihm erklärt, wie Oz war. Wenn Oz Angst hatte, konnte er über sich hinauswachsen.
„Ob Spike was damit zu tun hat? Spike hat alles geplant, du Idiot. Ich bekomm sogar 50.000$ nur um dich verschwinden zu lassen“, erwiderte Riley kalt lächelnd.
Mit weit aufgerissen Augen sah Oz ihn an. Nein, das konnte nicht sein. Spike hatte ihn verraten.
„Faith? Was ist mit Faith? Hat sie damit auch was zu tun?“ fragte Oz mit vor Angst bebender Stimme.
„Nein, die hat damit nichts zu tun. Sie weiß ja von nichts. Spike bringt sie entweder jetzt gerade um oder er sagt ihr, dass wir beide eine Spritztour machen, um einen neuen Computer zu kaufen.“
„Wieso macht ihr das? Faith wird es merken und dann werdet ihr alle sterben!“
Riley lachte. „Ich glaube nicht, dass Faith es merken wird. Wenn du nicht mehr wiederkommst, wird es so aussehen, als hättest du dich vom Acker gemacht. Spike braucht euch nicht mehr. Es wird so oder so nicht mehr lange dauern, bis deine kleine Freundin auch dran glauben muss.“
„Fahr zur Hölle“, schrie Oz ihn hasserfüllt an.
Der Polizist zielte. „Das werde ich, aber zuerst musst du dran glauben.“
Oz bekam nur noch mit, wie ein Schuss aus der Pistole abgefeuert wurde und dann wurde es dunkel um ihn herum.
Nachdem Riley die Leiche des jungen Mannes über die Klippe geworfen hatte, griff er nach seinen Handy.
„Spike? Riley hier. Aufgabe erledigt. Oz lernt grade schwimmen.“
TBC?