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 redangeleve: Two Vampires on a Pink Mission - Teil 3
Geschrieben von redangeleve am Sonntag, 07. Februar 2010 @ 17:42:13 Uhr



Autor: redangeleve
Titel: Two Vampires on a Pink Mission
Inhalt: Angel nimmt einen ungewöhnlichen Auftrag an und Spike ist alles andere als erfreut
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Teil: 3/3
Disclaimer: Alle in dieser Story verwendeten Charaktere und Grundkonzepte sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Sie werden einzig und allein zu Unterhaltungszwecken genutzt. Eine Copyright-Verletzung ist weder beabsichtigt noch impliziert.
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Angel/Spike
Kommentar: Sorry, dass der Teil so spät kommt. Ich habe Schwierigkeiten mit dem Arm und kann daher nicht gut schreiben. Die Story habe ich für Silverbirds Adventskalender geschrieben. Es ist so eine Art Angel trifft Queer as Folk. Ich hoffe, es gefällt euch ;-)



 

Two Vampires on a pink mission

 

3.

 

Die Tage vergingen, ohne dass die beiden Vampire in ihren Ermittlungen weiter gekommen wären. Beinah täglich schauten Wes, Cordy oder Gunn vorbei, um die neusten Informationen auszutauschen, aber ohne Anhaltspunkte hatten auch die Freunde bei ihren Nachforschungen nur wenig in Erfahrung bringen können. Da an dem Haus keine Einbruchsspuren zu finden waren, gelangte Angel zu dem Schluss, dass die Toten den Dämon vermutlich selbst herein gelassen haben mussten, was bedeuten konnte, dass die Opfer den Täter gekannt haben könnten und dass dieser entweder menschenähnlich aussah oder sich gut getarnt hatte. Doch als der Vampir seinen Verdacht Barty gegenüber erwähnte, schloss dieser die Theorie sofort kategorisch aus.

 

„Wir sind eine Familie, mein Hübscher“, verkündete er, während er mal wieder in der Küche des rosafarbenen Hauses den Kochlöffel schwang. „Da hält man zusammen und killt sich nicht gegenseitig.“

 

Innerlich hoffte Angel, dass der junge Mann recht behielt, aber seine Erfahrung sagte ihm, dass es in jedem Hühnerstall ein faules Ei geben konnte. Beinah hoffte er, die Bestie würde bald wieder einen Versuch wagen, denn dieses Warten machte ihn ganz nervös. Das Haus schien ihm zu eng, die Menschen um ihn herum allgegenwärtig zu sein. Er vermisste das weitläufige Hyperion, wo er sich in einem der Zimmer verkriechen konnte, wenn ihm der Sinn danach stand. Nicht umsonst hatte er den Ruf, die Nächste grübelnd zu verbringen, doch hier schaffte er es kaum einen klaren Gedanken zu fassen.

 

Im Gegensatz dazu schien sich Spike gegen alle Erwartungen wunderbar eingelebt zu haben. Zwar hielt er den Schein aufrecht, alles unerträglich zu finden, indem er ständig über alles Mögliche meckerte – vom Fernsehprogramm bis zum Wetter – doch schien er sich in der Gesellschaft der Jungs zunehmend wohl zu fühlen. Auch wenn er es nie gesagt hatte, so glaubte Angel doch, dass Spike die Scoobies heimlich immer vermisst hatte. Sie waren seine Familie gewesen, seit er aufgrund seiner Seele die Gesellschaft von anderen Vampiren meiden musste. Cordelia und die Jungs waren zwar weitestgehend freundlich zu Spike, aber sie vertrauten ihm nicht so, wie sie Angel vertrauten. Sie waren Angels Freunde, „Team Angel“ und Spike war von ihnen nie als vollwertiges Mitglied akzeptiert worden.

 

Angel glaubte seinen Ohren nicht zu trauen, als Spike eines Abends mit Ray im Wohnzimmer saß und sich von dem anderen Mann Styling-Tipps geben ließ.

 

„Ich würde es ja mal mit einer anderen Haarfarbe versuchen“, meinte der junge Mann und beäugte kritisch Spikes wasserblonden, nach hinten gegelten Schopf. „Rot ist ja in diesem Jahr sehr im Kommen.“

 

Entsetzt starrte der Vampir den anderen Mann an. „Rot? Auf gar keinen Fall! Da sehe ich ja total schw... Ich meine, das steht mir bestimmt nicht“, unterbrach sich der Blonde schnell.

 

„Schätzchen, weißt du eigentlich, was du deinen Haaren mit dieser Bleicherei antust?“ Tadelnd schnappte sich Ray ein Haar von Spikes Pullover. „Ich hab es ja gewusst: Spliss! Da hilft nur noch eines: Lass deine Naturhaarfarbe nachwachsen.“

 

Versonnen betrachtete sich Spike in dem großen Spiegel, der über dem Kamin hing, als sich sein Blick dort mit dem seines Sires traf. Beide Vampire dachten in diesem Moment vermutlich an das Selbe: An den Tag, als sie sich zum aller ersten Mal sahen, als aus dem schüchternen Menschen William gerade erst ein Vampir geworden war. Die dichten, honigfarbenen Locken, die das unschuldige Gesicht umrandeten, waren Angel noch gut in Erinnerung. Kaum zu glauben, dass seit damals mehr als nur ein Menschenleben vergangen war.

 

Mühsam schüttelte Spike die Erinnerungen ab. „Ich werde darüber nachdenken“, murmelte er leise.

 

„Und dieser mottenzerfressene Mantel...“, fuhr Ray mit der Nase rümpfend fort.

 

„Hey! Kein Wort über meinen Mantel!“ fuhr der Blonde auf. „Den gebe ich nicht her! Der ist etwas ganz besonderes! Da hängen Erinnerungen dran!“

 

Angel lachte leise in sich hinein, als er die Treppe ins Obergeschoss hinauf ging. Da konnte sich der gute Ray die Zähne ausbeissen. Eher würde sich sein Childe von seinen Kippen trennen, als dass er den Mantel her gab, den er damals einer Jägerin abgenommen hatte. Höchstens zum Schlafen legte Spike den Ledermantel ab und manchmal nicht einmal dann.

 

XXXXXXX

 

Der Abend des ersten Weihnachtstages war ein typischer californischer Winterabend. Das Thermometer zeigte konsequent Plusgrade und abgesehen von den Plastikschneemännern, die in künstlicher, weißer Pracht vor den geschmückten Häusern standen, war vom Winter hier nicht viel zu merken. Die schwule Community hatte Angel und Spike zu einem Weihnachtsessen geladen und da den beiden Vampiren keine passende Ausrede einfiel, hatten sie schließlich zugesagt.

Das Essen fand dieses Mal bei Sam und Alex statt, die zwei Häuser weiter die Straße hinunter wohnten. Angel hatte sich dem Anlass entsprechend in ein schwarzes Hemd mit einer schwarzen Hose gekleidet, doch Spike hatte auf seine Jeans, den Mantel und die Boots bestanden. Modisch war der Blonde einfach ein hoffnungsloser Fall.

Cordy hatte ihnen netter Weise ein paar unverfängliche Geschenke für die Jungs besorgt, denn weder Angel noch Spike hatten eine Ahnung, was man an so einem Anlass schenkte.

 

„Also, ich hätte nichts dagegen, wenn das Vieh herein schneit, bevor Alex die Weihnachtsgans tranchiert“, murrte Spike auf dem Weg zu ihrer Einladung. „Mir graut schon wieder davor, zu essen ohne zu essen.“

 

„Irgendwie habe ich es im Gefühl, dass heute etwas passiert“, antwortete Angel, ohne auf das Gemecker seines Childes näher einzugehen. „Keine Ahnung, wieso, aber irgendetwas liegt in der Luft.“

 

„Ich rieche nichts, aber das ist bei deinem schweren Eau-de-Toilette auch nicht möglich“, grinste der Blonde, was ihm einen Seitenhieb seines Sires eintrug.

 

Die anderen Gäste warteten schon, als die beiden Vampire ins Wohnzimmer traten. Außer den Gastgebern waren noch Barty, Ray und Gary anwesend.

 

„Mike geht`s nicht so gut“, antwortete sein Partner ausweichend auf Spikes Frage. „Er hat Migräne.“

 

„Ach was“, erwiderte Barty und rollte mit den Augen. „Du kannst es William ruhig erzählen: Sie hatten Streit, weil Gary ihm Wäsche in der falschen Größe geschenkt hat. Jetzt sitzt er zu Hause und schmollt.“

 

Die beiden Vampire tauschten einen schnellen Blick. Das konnte er sein, der Moment, auf den der Dämon gewartet hatte. Ein einsamer Mann allein zu Hause war eine leichte Beute.

 

„Aber es ist doch Weihnachten“, bemühte sich Angel den übrig gebliebenen Partner zu überzeugen. „Da solltet ihr nicht streiten.“

 

Ich streite mich ja auch gar nicht!“ wehrte Gary ab. „Er bildet sich da was ein. Er denkt, ich hätte etwas mit dem Gärtner. Mit dem Gärtner! Also, wenn das kein Klischee ist...“

 

„Trotzdem sollte Mike an einem Feiertag wie diesem nicht allein sein“, erwiderte der dunkle Vampir erneut.

 

„Der kommt schon, wenn er sich ausgesponnen hat“, gab der andere Mann zurück.

 

„Ach komm schon, gib dir einen Ruck und hol ihn her“, versuchte jetzt auch Spike sein Glück.

 

„Ich gehe garantiert nicht hin und entschuldige mich! Schließlich war er es, der mir eine Affäre vorwirft.“

 

Schließlich platzte Spike der Kragen. Für so einen Zickenkrieg hatte er jetzt wirklich keine Zeit. „Keine Widerrede, wir gehen ihn holen.“ Ehe Gary sich versah, hatte der blonde Vampir ihn auf die Füße gezogen. Gemeinsam gingen sie zur Haustür. „Feiern Ken und Bobby eigentlich nicht mit?“

 

Sam, der sie nach Draußen brachte, schüttelte den Kopf. „Nein, sie meinten, dass sie anderweitig eingeladen seien.“

 

Etwas war faul, das wusste Angel schon in dem Moment, in dem der Mann es ausgesprochen hatte. Es war mehr als ein Gefühl. Es war sein Instinkt und der hatte ihn bisher noch nie betrogen.

 

Gemeinsam mit Gary gingen sie die Straße hinunter, bis zu seinem Zuhause, einem kleinen zweigeschossigen Holzhaus. In einem Zimmer im Erdgeschoss brannte Licht, im Obergeschoss war alles dunkel. Als der Blonde die Haustür auf schloss, standen die beiden Vampire dicht hinter ihm und er bedeutete ihnen mit einer Geste, einzutreten. „Mike! Darling?“

 

Gary ging ins angrenzende Wohnzimmer, wo ein Deckenfluter einen geschmückten Weihnachtsbaum beleuchtete. Der Fernseher lief und zeigte wieder einmal den Grinch, aber das Sofa und die beiden Sessel waren verlassen. Von Mike keine Spur.

 

„Mikey!“ rief Gary erneut. „Komm schon, es tut mir leid! Lass uns nicht mehr streiten, ja?“

 

Angel sog tief die Luft ein. Seine Vampirsinne arbeiteten auf Hochtouren, als sie einen Duft aufnahmen, der ihm nur allzu vertraut war: der Geruch von Blut. Ein Blick auf Spikes Gesicht sagte ihm, dass sein Childe das Selbe gerochen hatte.

 

„Gary, sieh doch mal in der Küche nach“, versuchte Spike den Menschen aus der Gefahrenzone zu bringen. „Wir gehen nach oben.“

 

Der Mann nickte, dann wandte er sich ab und Angel und Spike eilten zur Treppe.

 

Je weiter die beiden Vampire die Stufen empor schritten, desto stärker wurde der süßliche Geruch, der für alle Dämonen besser roch als Ambrosia. Ohne es wirklich zu bemerken, wechselten die beiden Männer in ihr Gameface. Lautlos zog Angel einen Dolch hervor, den er in einem Halfter am Unterschenkel befestigt hatte. Er befürchtete schon das Schlimmste. Die Intensität des Geruches ließ auf eine große Menge Blut schließen. Hoffentlich kamen sie noch nicht zu spät...

 

Auf Zehenspitzen schlichen die Vampire den Flur hinunter, bis sie das Schlafzimmer erreichten. Leise Geräusche drangen durch die nur angelehnte Tür. Ein Schmatzen. Ein Schlürfen. Und ein leises Stöhnen.

 

Mit einem Ruck stieß Spike die Tür nach Innen und hechtete in den Raum, Angel dicht hinter ihm. Einen Moment erstarrten die Beiden bei dem Anblick, der sich ihnen bot, dann gingen sie in Kampfstellung. Ein Körper, den sie aus dem Augenwinkel als Mike identifizierten, lag ausgestreckt auf dem Bett. Sein Hemd und seine Hose waren aufgerissen worden und in seinem Unterleib klaffte eine große, blutende Wunde. Über ihn gebeugt standen die zwei Männer, die den beiden Vampiren als „Ken“ und „Bobby“ vorgestellt worden waren und hatten ihre Zähne tief in das Fleisch des jungen Mannes versenkt. Er lebte offenbar noch, denn sein Kopf zuckte leicht, aber er hatte nicht mehr die Kraft sich zu wehren.

 

Von dem plötzlichen Geräusch überrascht, fuhren die beiden Dämonen herum und Angel konnte sehen, dass sich ihr Unterkiefer verlängert hatte, so dass er jetzt fast bis auf ihre Brust reichte. Von dutzenden, spitzen Zähnen tropfte rotes, menschliches Blut.

 

„Sieh an, wer da ist“, knurrte der „Ken“-Dämon. „Oder sollte ich lieber sagen, was da ist?“

 

„Wer hätte gedacht, dass die neuen Nachbarn Vampire sind“, fügte der „Bobby“-Dämon hinzu. „Aber das ist unsere Beute. Sucht euch ein eigenes Opfer.“

 

„Da habt ihr etwas falsch verstanden“, gab Spike zurück, während er langsam auf die Dämonen zu ging. Er versuchte, ihre gesamte Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um sie von Mike weg zu locken. „Wir wollen eure Beute nicht.“

 

„Nein?“ fragte der erste Dämon skeptisch. „Was wollt ihr dann?“

„Euch“, erwiderte Angel ruhig, dann spannte er sich zum Sprung. Mit der Wucht seines Körpers warf er den ersten Dämon zu Boden. Spike ging fast zeitgleich auf den Zweiten los.

„Ken“ ließ ein wütendes Brüllen hören und versuchte augenblicklich seine Rasiermesser scharfen Zähne in der Schulter des Dunklen zu versenken. Wie tausend feine Nadeln brannte der Schmerz und Angel knurrte gepeinigt auf, während er sich mit einer Hand bemühte, den Dämon fern zu halten. Mit der rechten Hand rammte er „Ken“ den Dolch tief in den Bauchraum. Der Dämon heulte auf, doch statt loszulassen, krallte er sich nur noch fest an den Vampir. Seine Fingernägel bohrten sich in Angels Oberarme und seine Zähne gruben sich tief in das Fleisch seiner Halsbeuge. Erst, als der dunkle Vampir den Dolch bis zum Anschlag versenkt hatte und ihn mit einem Ruck nach oben zog, ließ der Widerstand des Dämons nach. Er zuckte noch einmal, dann erschlaffte sein Körper und Angel konnte ihn von sich lösen. Sofort suchte sein Blick nach Spike.

 

Der Blonde hatte sich einen schweren Kerzenständer als Waffe gegriffen und hatte damit „Bobby“ mehrfach am Kopf getroffen. Doch der Dämon war immer noch auf den Beinen. Böse funkelte er seinen Widersacher an. „Ich verstehe das nicht“, zischte er. „Ihr seid Dämonen wie wir. Warum bekämpft ihr uns?“

 

„Weil wir keine Schlachter sind“, erwiderte Spike voller Abscheu. „Sag mir, was seid ihr für Kreaturen? Warum tötet ihr ausgerechnet schwule Männer?“

 

Der Dämon grinste und entblößte dabei seine spitzen Zähne. „Mein Bruder und ich sind Nargi-Dämonen. Wir töteten Jahrhunderte lang Frauen, bis wir dann zufällig an einen Transvestiten gerieten und was soll ich euch sagen? Sein Fleisch war so zart, dass ich nie wieder etwas anderes essen wollte. Nichts schmeckt mehr nach Frau, als ein schwuler Mann.“

 

Er ließ ein Lachen hören, dass beinah wahnsinnig klang. „Und ich bin mir sicher, ihr würdet noch besser schmecken. Zwei homosexuelle Vampire...“

 

„Ich bin nicht schwul!“ fiel ihm der Blonde ins Wort und der Dämon grinste erneut.

 

„Spike, fang!“ Angel nutzte den kurzen Moment, in dem „Bobby“ abgelenkt war und warf seinem Childe den Dolch zu, den dieser geschickt auffing. Mit einem Sprung warf er sich auf den Dämon und rammte ihm die Kling mit aller Kraft in den Hals. Der Dämon hustete, Blut schoss aus seinem offenen Mund. Seine Hände klammerten sich an Spikes Schultern, versuchten ihm die Luftröhre zuzudrücken, doch der Blonde hielt den Dämon ohne große Mühe auf Distanz. Es dauerte nicht lange und „Bobby“ ging in die Knie. Seine Front war Blut besudelt, seine Augen wurden glasig, dann kippte er zur Seite.

 

Die Bestien waren tot und die beiden Vampire atmeten auf. Sofort wandten sie sich zu dem rot gefärbten Bett. Erleichtert stellte Angel fest, dass das Opfer immer noch atmete. In diesem Moment erreichte Gary die Zimmertür. Der junge Mann stieß einen spitzen Schrei aus, dann stürmte er zum Bett. „Mikey, oh Gott, Mikey!“ Er klammerte sich an die Hand des schwer Verletzten, als dessen Lider zu flattern begannen und er die Augen aufschlug.

 

„Gary“, murmelte Mike schwach.

 

„Ich bin hier, Schatz. Ich gehe nicht weg“, schluchzte Gary zitternd, während Spike ihm tröstend eine Hand auf die Schulter legte.

 

„Er wird leben, Gary. Keine Angst. Wir rufen einen Krankenwagen. Er wird durchkommen. Alles wird gut.“

 

Während Angel vom Telefon neben dem Bett den Notarzt rief, beruhigte Spike den jungen Mann solange, bis der Krankenwagen eintraf. Mit ihm kam auch die Polizei, weshalb sich die beiden Vampire schnell zurück ziehen mussten. Doch sie beobachteten aus sicherer Entfernung, wie Gary neben der Trage in den Krankenwagen stieg. Die ganze Zeit hielt er Mikes Hand fest in der Seinen.

 

„Ich würde sagen, das war`s“, resümierte Spike, als der Wagen mit heulender Sirene davon fuhr. „Die Dämonen sind tot, Mike wird es überleben und die schwule Comunity ist wieder sicher.“

 

„Ja“, erwiderte Angel. „Wir haben es geschafft. Wollen wir gleich zurück ins Hotel fahren und es den anderen sagen?“

 

Abwägend warf Spike einen Blick auf das weiße Holzhaus, vor dem Barty und seine Freunde standen und dem abfahrenden Krankenwagen nach sahen. „Was hältst du davon, wenn wir damit bis Morgen warten? Ich meine, da wartet noch eine Gans auf uns. Und wir haben noch Geschenke für alle....“

 

Trotz der Schmerzen in seiner Schulter musste Angel lächeln, als er Spike dabei zuhörte, wie er sich eine Ausrede zurecht bastelte. „Du hast recht“, stimmte er dem Blonden zu. „Das Hotel läuft uns nicht weg. Lass uns mit den Jungs noch etwas Weihnachten feiern.“

 

In der Dunkelheit des Baumes unter dem sie standen, zog der dunkle Vampir sein Childe an sich und küsste es zärtlich. „Merry Christmas, Spike.“

 

Lächelnd erwiderte der Blonde den Kuss. „Merry Christmas, Angel.“

 

 

 

Ende

 

 

A/N: Mein Arm ist leider immer noch richtig schlimm (ist vermutlich eine Nervenentzündung), deshalb fasse ich mich kurz und danke allen Lesern, Punktegebern und natürlich Silverbird, Red-Sydney und Quirky für ihr Feedback.


 
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"redangeleve: Two Vampires on a Pink Mission - Teil 3" | Anmelden/Neuanmeldung | 3 Kommentare | Diskussion durchsuchen
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Re: redangeleve: Two Vampires on a Pink Mission - Teil 3 (Punkte: 1)
von Red-Sydney auf Sonntag, 07. Februar 2010 @ 19:47:41 Uhr
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Erst einmal: Ruh dich aus! Nicht dass das chronisch wird. Und ich wünsch dir, dass es bald wieder besser wird.

Irgendwie ist es schon schade, dass es jetzt schon vorbei ist. Ich hab mich grade so schön die Vorstellung eines angeblich tagtäglich genervten Spike gewöhnt. Aber dafür war dieser Abschluss wirklich richtig spannend.
Ich hab mir auch schon gedacht, dass es jemand sein muste, den die Opfer kannten, sonst hätten sie den Dämon doch nie in ihre Wohnungen gelassen.

Aber dass es zwei Dämonen waren, darauf wäre ich nicht gekommen. Ich dachte auch zuerst, es wäre der Gärtner. Aber das wäre zu einfach, schließlich ist es doch immer der Gärtner :D.

Wirklich kurzweilige Story und die kleinen Zickereien zwischen Spike und Angel waren herzallerliebst.



Re: redangeleve: Two Vampires on a Pink Mission - Teil 3 (Punkte: 1)
von Quirky auf Montag, 08. Februar 2010 @ 10:54:27 Uhr
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So ist jetzt schon ein paar Tage her, seid ich das gelesen habe... (Konnte nicht abwarten und bin auf Silverbirds Seite gehüpft *gg)

ich war dann ja doch ganz froh, dass es nicht der Hund war :P Aber auch ich hätte nicht mit 2 Dämonen gerechnet. Und ich hab sogar zuerst gedacht, dass Micke doch fremd geht - weil schmatzendes Geräusch u.s.w. Und dann hast du es ja richtig schön eklig beschrieben - und ich dachte: das überlebt der nie!
Aber er hat es überlebt - und ich war froh :)

Das Ende fand ich auch toll! Plötzlich hatte es Spike gar nicht mehr eilig, den Job zu beenden ;D
Insgesammt eine tolle Story, die mir mal wieder sehr viel Spaß gemacht hat! Vielen Dank!

PS: Auch von mir bekommst du ein Schreibverbot, bis dein Arm wieder fit ist! Gute Besserung!

GLG Quirky



Re: redangeleve: Two Vampires on a Pink Mission - Teil 3 (Punkte: 1)
von nisa auf Sonntag, 14. März 2010 @ 15:21:59 Uhr
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Ein spannendes und furioses Abschlusskapitel - und ein sehr schönes Ende!
Gefällt mir gut, diese Story. Denn Du hast wieder mal Witz, Spannung und eine richtig gute Botschaft miteinander verknüpft. Die Ironie, dass schwule Männer die besseren (leckereren?) Frauen sind, wird ja toll konterkariert von der Botschaft, dass Unrecht nun mal bestraft wird, egal, an wem es verübt wird. Und das gefällt mir richtig gut!
Danke für diese schöne und unterhaltsame Geschichte!







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